13.11.2017

Beispielbetriebe für R-Beton

Umweltminister zeichnet zwei Holcim Betonwerke aus

Für die Holcim Kies und Beton GmbH nimmt Hagen Aichele (links), Leiter Region Stuttgart, von Umweltminister Franz Untersteller (rechts) die Auszeichnung als „Beispielbetrieb für Ressourceneffizienz“ entgegen. Foto: Stefan Longin

Die zwei Holcim Betonwerke im Stuttgarter Neckarhafen und in Kirchheim/Teck sind von Umweltminister Franz Untersteller als Beispielbetriebe für Ressourceneffizienz ausgezeichnet worden. Holcim nimmt in der Region Stuttgart mit der Herstellung von ressourcenschonendem Beton, kurz R-Beton, eine Vorreiterrolle in der Transportbetonbranche ein.

Der Umweltminister überreichte die Urkunde an den Holcim Verantwortlichen Hagen Aichele, Leiter der Region Stuttgart, im Rahmen des Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg in Stuttgart. Hier trafen sich an zwei Tagen über 1000 Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um miteinander über Ziele und Wege zu mehr Ressourceneffizienz und einer besseren Kreislaufwirtschaft zu diskutieren. „Von anderen lernen und gute Ideen übernehmen ist eine bewährte Methode, selbst besser zu werden“, sagte Umweltminister Franz Untersteller bei der Würdigung der baden-württembergischen Beispielbetriebe für Ressourceneffizienz. Untersteller gratulierte: „Sie sind ein herausragendes Beispiel für unternehmerisches Engagement und umweltpolitische Verantwortung.“ Der Umweltminister betonte: „In zukunftsorientierten Unternehmen gehört die effiziente Nutzung von Material und Energie auf die Tagesordnung. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit steigern will setzt auf effiziente Produktionsprozesse und moderne Effizienztechnologien.“

Hagen Aichele, Leiter der Region Stuttgart: „Ich bin stolz auf mein Team. Die Mitarbeiter aus den Bereichen Verkauf, Betonprüfstelle und Produktion haben sich von Beginn an intensiv mit R-Beton auseinander gesetzt. Heute liefern wir in diesen beiden Werken ressourcenschonenden Beton als Standardbeton. Unser Ziel ist die Wertschöpfung durch das Schließen von Stoffkreisläufen.“

Vor allem im Ballungsraum Stuttgart wird viel gebaut, andererseits werden etliche Gebäude abgerissen. Dabei entsteht Bauschutt aus unterschiedlichen Materialien – darunter auch mineralischer Bauschutt. Dieser ist zu schade zum Deponieren, zumal Deponieflächen knapp sind. Durch entsprechende Aufbereitung dieses Materials entsteht die sogenannte rezyklierte Gesteinskörnung, die als Zuschlagstoff im Beton verwendet werden kann. Diese rezyklierte Gesteinskörnung ersetzt bei der Betonherstellung teilweise Primärrohstoffe wie Kies und Splitt. Aichele: „Mit der Produktion von R-Beton in den Werken Stuttgart-Hafen und Kirchheim/Teck gelingt es, Ökologie und Ökonomie zu vereinen, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.“

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