07.11.2017

5. Fachsymposium R-Beton

Am 24./25. Januar in Baden-Württemberg

"Circular Economy – Kreislaufwirtschaft auf dem Bau – ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen": Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet das nunmehr schon fünfte Fachsymposium mit optionaler Fachexkursion. Dialogpartner sind: Architekten- und Ingenieurkammer, Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) e. V., Verein Qualitätssicherungssystem Recycling-Baustoffe Baden-Württemberg e.V. (QRB), Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg e. V. und ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg

Die Bauwirtschaft hat einen hohen Rohstoffbedarf. Die Steigerung der Ressourcenproduktivität ist daher ein wesentlicher Schritt in Richtung eines nachhaltigen Bauens. Als Leitbild kann hierbei das Prinzip Cradle to Cradle und damit eine idealerweise unendliche Zirkulation von Materialien gelten.

Bauen für die Zukunft bedeutet vor diesem Hintergrund eine recyclinggerechte Konstruktion der Gebäude und die Verwendung von Baustoffen, die sich im Rahmen des Rückbaus und Abbruch von Gebäuden in einer Form gewinnen lassen, die sie möglichst ohne Verluste wiederaufbereiten und zu Baustoffen verarbeiten lassen.

Eine circular economy oder Kreislaufwirtschaft im Bausektor setzt voraus, dass die verwendeten Baustoffe möglichst auf einer Rohstoffbasis hergestellt werden, die den Materialkreislauf ermöglichen. Das Bauschuttrecycling muss sich diesen neuen Herausforderungen stellen und zukünftig in der Lage sein, die mineralischen Bauabfälle so aufzubereiten, dass eine Vielzahl in Zusammensetzung und Eigenschaften homogener Materialströme entstehen, die in der Baustoffindustrie ohne Abstriche als Rohstoff verwendet werden können.

Dies ist in der Praxis für R-Beton gelungen. Mit R-Beton werden Betonrezepturen bezeichnet, die in Anteilen Gesteinskörnungen aus dem Materialkreislauf einsetzen. Baden-Württemberg hat hierzu wesentliche Impulse gesetzt, gerade im Raum Stuttgart hat sich dieser Baustoff auf dem Markt etablieren können.

Ein nachhaltiges Bauen bedeutet aber auch, Gebäude möglichst ressourcenschonend zu konzipieren und den spezifischen Rohstoffeinsatz möglichst niedrig zu halten. Nachhaltig denken und den Gebäudebestand möglichst zu sanieren und zu ertüchtigen, ist ebenfalls ein wesentlicher Baustein in Richtung eines Nachhaltigen Bauens.

Schwerpunkte

• Bestand mal nachhaltig denken – Sanierung von Gebäuden und Erhalt von Stadtquartieren
• Schon bei der Planung der Gebäude an die Recyclingfähigkeit denken
• Konzeption von Neubauten mit einem möglichst geringen spezifischen Ressourceneinsatz
• Kreislaufführung mineralischer Bauabfälle
• R-Beton, die ressourcenschonende Baustoffalternative

Teilnehmerhinweise

Termin
Mittwoch, 24. Januar 2018 Fachexkursion (separat buchbar)
Donnerstag, 25. Januar 2018 Fachsymposium

Ort
70173 Stuttgart, Ministeriumsgebäude, Konferenzsaal E01 und E02, Erdgeschoss Willy-Brandt-Str. 41 (parkseitiger Eingang)

Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Architekten, Bauingenieure, öffentliche und private Bauherren, Bauhandwerker, Vertreter von Ingenieur- und Planungsbüros, Bauträgern, Bauunternehmen, Betonherstellern und der Baustoffindustrie, der Recycling- und Abfallwirtschaft, der Bau- und Baugenehmigungsbehörden des Landes und der Kommunen (wie Baubürgermeister, Stadt- und Kreisbaumeister), der Immobilien- bzw. Wohnungswirtschaft, der Politik, der Forschung und Wissenschaft, der Länder- und Bundesministerien sowie des Klima- und Umweltschutzes

Von der Architektenkammer (AKBW/IFBau) und der Ingenieurkammer anerkannte Fort- und Weiterbildungsveranstaltung 5 ( 2 / 3 Unterrichtsstunden/für AiP/SiP bzw. 6 (2 / 4 Fortbildungspunkte)

Tagungsgebühr
50.- € (Fachexkursion für 1. Tag)
40.- € (Verpflegungspauschale am 2. Tag)
Für Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammer Ermäßigung um € 10.-

Anmeldung
Bitte bis spätestens 10. Januar 2018 Tagung Nr. 2 FGL), per E-Mail oder Fax-Anmeldung an die

Akademie für Natur- und Umweltschutz
Baden-Württemberg beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Postfach 10 34 39
70029 Stuttgart

Telefon: 0711/126-2816
Telefax: 0711/126-2893
Fritz-Gerhard.Link@um.bwl.de
www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de
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