Bauformen und Bauarten

In Biogasanlagen kommt Beton vor allem im Behälterbau zum Einsatz:

  • Vorlagebehälter zum Sammeln von Gülle und zum Einmischen von Cofermentaten
  • Fermenter und Nachgärer
  • Gärrestlager
Rundbehälter in Ortbetonbauweise (Foto: Paschal)

Die Betonbauweise setzt der Gestaltung der Behälterformen keine Grenzen. Es sind meist wirtschaftliche Gründe, die zu Behältern in der Form kreisrunder stehender Zylinder führen. Die Art des verwendeten Substrats kann aber auch wegen der geometrisch flexiblen Form den Rechteckbehälters sinnvoll erscheinen lassen, z. B. wenn wegen eines hohen Trockenmasseanteils der Pfropfenstromfermenter (langezogene Röhre mit über der gesamten Länge verteilten Rührpaddeln) eingesetzt wird (Trockenfermentation). Vereinzelt werden Behälter auch als liegende Zylinder hergestellt.

Rechteckbehälter eines Pfropfenstromfermenters in Fertigteilbauweise (Foto: Drössler)

Stahl- und Spannbetonbehälter in Ortbeton- und Betonfertigteilbauweise eignen sich für alle Größen von Biogasanlagen der derzeit üblichen Verfahren. Möglich sind sowohl Hoch- als auch Tiefbehälter. Als offene Vor- und Nachlagerbehälter eignen sich auch Hochbehälter aus Betonform- oder Betonschalungssteinen.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt das Buch „Planungshilfe Biogasanlagen aus Beton.

Einen Auszug zum Thema finden Sie in diesem Flipbook
Bauformen und Bauarten

Planungshilfe

Planungshilfe Biogasanlagen aus Beton
Planung, Bemessung, Ausführung
€ 39,80

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