Was ist Leichtbeton?

Von Leichtbeton spricht man bei Betonen mit einem Raumgewicht zwischen 800 und 2000 kg/m³ (definiert in DIN 1045). Zum Vergleich: "normaler" Beton hat ein Raumgewicht von 2000 bis 2600 kg/m³. Technisch liegt die untere Grenze für Leichtbetone derzeit bei etwa 350 kg/m³.

Erreicht werden solche Werte durch die Beimischung von Gesteinskörnungen mit hoher Porosität, d.h. die verwendeten Zuschläge weisen in jedem Korn einen hohen Anteil feinster Luftporen auf (bis zu 85 Vol.-%).

Hauptcharakteristik des Leichtbetons ist sein im Vergleich zum Normalbeton geringeres Gewicht infolge von meist porigen Leichtzuschlägen sowie Lufteinschlüssen und dadurch bedingt eine reduzierte Wärmeleitfähigkeit. Die Geschichte des Leichtbetons beginnt schon vor etwa 2.000 Jahren, als die römischen Baumeister die Kuppel des Pantheons  in Rom in Opus Caementitium ausführten. Dabei setzten sie römischen Beton mit nach oben abnehmender Rohdichte von 1.750 bis 1.350 kg/m³ ein

Verglichen mit einem gefügedichten (Normal-)Beton aus dichten Gesteinskörnungen und dichtem Zementstein gibt es mehrere Lösungen für Leichtbeton:

  • Gefügedichter Leichtbeton mit Kornporosität
  • Porenleichtbeton
  • Haufwerksporiger Leichtbeton mit dichter oderporöser Gesteinskörnung
  • Porenbeton

Hinweis: Alle wichtigen Informationen gibt es im Zement-Merkblatt B13

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Bundesverband Leichtbeton e.V.

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