Glasfasermodifizierter Beton und Glasfaserbeton

Erst die Erfindung der alkaliresistenten Glasfaser vor etwa 30 Jahren verhalf dem Glasfaserbeton zum Durchbruch und bot die Möglichkeit, Asbest zu ersetzen. Werden dem Beton Kurzfasern zugesetzt, unterscheidet man je nach Faseranteil glasfasermodifizierten Beton oder Glasfaserbeton.

Glasfasermodifizierter Beton

Bereits ab einem Glasfaseranteil von 0,4 Vol.-% verbessern sich die Gebrauchseigenschaften des Betons deutlich. Eine solche Mikrobewehrung verringert die Rissbildung, hat aber keine statische Wirksamkeit. Glasfasermodifizierter Beton kommt zur Anwendung bei Bauteilen mit besonderen Anforderungen an die Undurchlässigkeit, z. B. Weißen Wannen, flüssigkeitsundurchlässigen Betonkonstruktionen oder auch Estrichen.

Glasfaserbeton

Von Glasfaserbeton spricht man bei einem Glasfaseranteil von 2,5 bis 5 Vol.-%. Hier übernehmen die Glasfasern die Funktion der Bewehrung. Da die Glasfaser nicht rostet, ist für Bauteile aus Glasfaserbeton, die keine weitere metallische Bewehrung enthalten keine Mindestbetondeckung erforderlich. Die Mindestdicke kann so bis auf wenige Millimeter reduziert werden. Damit können äußerst filigrane Formen hergestellt werden.

Anwendungen für Glasfaserbeton: Fassadenbau, Mauerwerksbau (Hohlstürze, Fensterbänke, wärmedämmende Mauerfußelemente), Bedachungsplatten, Brandschutzplatten, Verkleidungen.

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