Beton – Ein Baustoff mit guten Eigenschaften

Bauwerke sollen Menschen und Sachen gegen alle Einwirkungen von außen schützen, und dies für möglichst lange Zeit. Bauwerke sollen ein angenehmes Wohnklima gewährleisten. Und Bauwerke sollen möglichst im Einklang mit der Natur erbaut und bewohnt werden können. Die Auswahl eines geeigneten Baustoffs spielt für diese Anforderungen eine entscheidende Rolle.

Dass Beton ein Baustoff mit vielen guten Eigenschaften ist, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Beton sorgt für Ruhe: Schallschutz
Beton ist sicher: Brandschutz
Beton hält trocken: Feuchteschutz
Beton hält warm: Wärmeschutz
Beton ist zukunftsfähig: Nachhaltigkeit

Mehr gute Eigenschaften? Das kleine Buch vom Beton informiert über 100 Argumente für das Bauen mit Beton

Beton hilft Kosten sparen

Wie kann ökologisch, solide und dabei kostengünstig geplant und gebaut werden ohne dabei Abstriche bei Standard und Qualität in Kauf zu nehmen? Der Baustoff Beton bietet hierfür beste Voraussetzungen:

Um auch kleine Grundstücke optimal zu nutzen, geht der Trend zu verdichtetem Bauen. Es gilt, möglichst viel Wohnen auf möglichst kompakter Quadratmeterzahl unterzubringen. Ideal ist hierbei, wenn möglichst wenig Wohnfläche für dicke Wände und zusätzliche Wärme-, Brand- oder Schallisolierung verloren geht. Das ideale Brand- und Schallschutzverhalten von Beton ermöglicht schlankere Wände als mit konventionellem Mauerwerk. Bei einem Haus mit 100 m² Grundfläche können beim Bau mit Beton dadurch bis zu 6 m² zusätzliche Fläche gewonnen werden.

Durch die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Beton sind Schall-, Brand-, Wärme- und Feuchtigkeitsschutz bereits mit eingebaut – das heißt, hierfür fallen keine zusätzlichen Kosten beim Bau an. Im Wärmedämmverbundsystem helfen massive Wände aus Beton langfristig Heizkosten zu sparen.

Durch die Systembauweise lassen sich die Baukosten noch weiter reduzieren. Bauteile wie Mauer- und Wandtafeln, Treppen, Decken, Dächer und Fassaden  werden witterungsunabhängig im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch verarbeitet, vermauert oder eingebaut. Für die persönlichen Gestaltungswünsche gibt es dabei fast keine Einschränkungen. Eine detaillierte Planung im Vorfeld und die witterungsunabhängige Fertigung der Bauteile sichern den  reibungslosen Ablauf und rasche Fortschritte auf der Baustelle – das spart nicht nur Geld sondern auch Zeit und Nerven.

Ein Haus aus Beton zeichnet sich durch Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit aus. Der lange Werterhalt sichert die Investition und lange Instandhaltungsintervalle senken die laufenden Kosten. Bauen mit Beton ist also auch langfristig eine gute Investition.

Ökologie

Beton besteht aus Naturstoffen: Die Basis ist Zement aus Kalkstein und Ton, hinzu kommen Sand, Kies und Wasser. Bei der Zementgewinnung ebenso wie der Betonproduktion orientieren sich die Hersteller an strengsten Umweltnormen. Die Zementwerke fangen über hochwirksame Elektrofilter kleinste Partikel ein, so dass diese nicht in die Umwelt entweichen. Überdies sorgt ein dichtes Netz von Steinbrüchen, Zementfabriken und Betonwerken für kurze Transportstrecken.

Wegen seiner guten bautechnischen Eigenschaften wird Beton auch zum Schutz vor Schadstoffen eingesetzt. Beispiele hierfür sind Auskleidungen in Trinkwasserrohren und Schutzwannen an Tankanlagen.

Zudem ist Beton recycelbar –  Altmaterial aus Straßenausbesserungen oder Hausabbrüchen wird zerkleinert und kann an Stelle von Sand oder Kies als Gesteinskörnung weiter verwendet wenden. Hauptabnehmer ist der Straßenbau, es gibt aber auch schon Gebäude, in deren Mauern wieder verwerteter Altbeton steckt.

Sie stecken in Gartenmauern, Garagenwänden oder Fassadenelementen. Sie liefern umweltfreundliche Energie, reduzieren die Schadstoffe in der Luft und helfen dem Klimaschutz. Und sie sind aus Beton: Energieabsorber – die intelligenten Energiespeicher der Zukunft.

Der Energieabsorber aus Beton speichert aufgrund seiner großen Masse die Sonnenwärme. Diese Energie wird durch ein Wärmepumpensystem zur Heizung von Wohnräumen nutzbar gemacht. Der Energieabsorber aus Beton nutzt durch seine große Speicherfähigkeit Temperaturdifferenzen, um Wärme dann bereitzustellen, wenn sie benötigt wird. Zum Beispiel nachts. Die erforderliche Antriebsenergie für ein solches System ist wesentlich niedriger als eine direkte Wärmequelle.

Die Energieabsorber aus Beton lassen sich sehr gut in die Architektur von Gebäuden integrieren. Zur Sonnenseite ausgerichtete Wände, Mauerwerk oder eigenständig stehende Energiesterne aus Beton tragen zur kostengünstigen Energieversorgung eines Hauses bei.

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