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18.06.2007

11. Deutsche Betonkanu-Regatta (Nachbericht)

Packende Rennen, spektakuläre Kanus, begeisterte Zuschauer!

Studierende und Azubis bauten über 70 Wasserfahrzeuge
aus Beton


18. Juni 2007

Am 15. und 16. Juni 2007 fand auf dem Maschsee in Hannover die 11. Deutsche Betonkanu-Regatta statt. Über 100 Damen- und Herrenteams aus 39 berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen und Universitäten traten an, um ihre Kräfte in den von ihnen konstruierten Kanus aus Beton zu messen.
Die Boote starteten entweder in der Wettkampfklasse oder der so genannten Offenen Klasse. Während in der Wettkampfklasse zwischen den Rennkanus, die sich optisch kaum von „normalen“ Kanus unterscheiden, vor gut 1.000 Zuschauern um jeden Meter, Sieg oder Niederlage gekämpft wurde, lautete die Devise bei den Konstruktionen der Offenen Klasse: „Ist aus Beton – und schwimmt“.

Leipziger paddelten am schnellsten
In der Wettkampfklasse gelang der HTWK Leipzig ein Doppelsieg. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren siegten die Leipziger in ihren Booten „Mephisto“ bzw. „Faust“. In der Herrenkonkurrenz gelang ihnen darüber hinaus auch noch der zweite Platz. Am zweitschnellsten waren die Kanuteams der Bauhaus Universität Weimar unterwegs. Weimar sicherte sich vor der Georg-Simon-Ohm FH Nürnberg und der Uni Dortmund den zweiten Platz bei den Damen und Rang drei und vier bei den Herren.
Auszeichnungen gab es jedoch auch für besondere Leistungen:
Die Georg-Simon-Ohm FH Nürnberg verteidigte mit „StrOHMberg“ erfolgreich den Titel in der Wertung „Konstruktion“. Der „MACnetikuss“ der FH Aachen wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie „Gestaltung“ ausgezeichnet, die TU Dresden gewann mit dem nur 20 kg schweren Kanu „Schwarze Katze“ den Preis für das leichteste Kanu und die „Mafia“ der FH Augsburg nahm nicht nur die Auszeichnung für das schwerste Wettkampfkanu (257 kg) in Empfang, sondern sicherte sich auch den Preis für das beste Regatta-T-Shirt.
Weniger Glück hatte das andere Augsburger Team; das Kanu der „Berufsschule 6“, fiel noch vor Beginn der Wettkämpfe dem Wetter zum Opfer und konnte nicht an den Start gehen. Zum Trost gab es den hierfür wahrlich verdienten „Pechpreis“.

Lausitzer „Gurkenflieger“ überflügelt die Konkurrenz
Neben den spannenden Rennen verfolgten Tausende Zuschauer auch begeistert die Bootsparade der Wasserfahrzeuge der Offenen Klasse.
Im Vordergrund standen hier Originalität, Gestaltung und Ausstattung. Dazu gehörten - laut offizieller Ausschreibung - auch Kriterien wie die „Harmonie zwischen Besatzung und Fahrzeug“ sowie die Präsentation („z. B. optisch, akustisch“)“. Am besten gelang dies in diesem Jahr der FH Lausitz/Cottbus, die mit ihrem „Gurkenflieger“, einem spektakulären Wasserflugzeug aus Beton, siegten. Auf den zweiten Platz kam die HAWK Hildesheim mit ihrem BOBby Car – einem rund sieben Tonnen (!) schweren Gefährt in der Form eines Transportbeton-Fahrmischers. Rang drei belegte die TU Darmstadt mit ihrem ebenso liebevoll gestalteten wie technisch originellem Tretboot FS Betonia.

Die Betonkanu-Regatta in Hannover war sowohl Höhepunkt als auch verdiente Belohnung für alle Azubis und Studierenden, die in den zurückliegenden Monaten am Projekt „Betonkanu“ mitgearbeitet haben. Denn der Aufwand, leichte und gleichzeitig robuste Kanus mit Wanddicken von wenigen Millimetern zu bauen, ist groß: zwischen 500 und 1000 Arbeitsstunden schätzten befragte Teilnehmer die benötigte Zeit für den Bau ihrer Betonkanus.

Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr besonders freuen, denn neben den Preisen und Auszeichnungen, die es zur Siegerehrung der Regatta gab, starten sie im Showprogramm der echten Kanuweltmeisterschaft vom 8.-12. August in Duisburg.

Organisiert wurde die diesjährige Veranstaltung der Zement- und Betonindustrie von der BetonMarketing Nord GmbH. Als Veranstalter mit im Boot waren, neben Fach- und Marketingorganisationen der Zement- und Betonindustrie, die FH Hildesheim, die Leibniz Universität Hannover, der Hannoversche Kanuclub sowie die HeidelbergCement AG, die Holcim (Deutschland) AG und die Teutonia Zementwerk AG. 

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter
www.betonkanu-regatta.de

WICHTIGER HINWEIS: In den anliegenden ZIP-Dateien finden Sie weitere Texte (Statements, Grußworte, Ergebnisliste etc.) sowie die Druckdaten der Pressebilder)

 Bildnachweis für alle Bilder: BetonBild/Saltmann

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