News  
Bestellen Sie den Beton-Newsletter hier, um automatisch und regelmäßig über aktuelle Beton-News informiert zu werden.
02.07.2007 Ökologische Pflasterdecken aus Betonstein Neue Siedlungs- und Verkehrsflächen sind ein unmittelbares Zeichen für ein gesundes Wachstum von Städten und Kommunen. Wo der Mensch profitiert, muss die Natur aber nicht selten zurückstecken.
Die Versiegelung großer, vormals naturbelassener Flächen ist ein Problem, das es ernst zu nehmen gilt. Wertvolles Niederschlagswasser wird oftmals in unverminderter Menge und viel zu schnell direkt in die Kanalisation geleitet. Mit verheerenden Folgen: Vermehrte Überschwemmungen, Hochwasser und sinkende Grundwasserspiegel. Auch das Kleinklima in besiedelten Bereichen verschlechtert sich maßgeblich, denn unzureichende Bodenfeuchte und reduzierte Verdunstung wirken sich negativ auf die Vegetation aus. Für die Natur ist also ein angemessener Ausgleich zu schaffen.
Mit Ökopflaster aus Betonstein lassen sich ökologische und ökonomische Aspekte sinnvoll miteinander verbinden. Die vollständige Versiegelung neu bebauter Flächen kann verhindert, bestehende undurchlässige Flächen entsiegelt werden. Spürbare Einsparungen sind zudem auch durch einen kosteneffizienteren Aufbau und Betrieb bei Kläranlagen möglich. Viele Kommunen honorieren versickerungsaktive Flächen darüber hinaus mit achtbaren Zuschüssen für den Grundbesitzer. Doch wie kommt das Wasser zurück in den Boden? Als Antwort auf diese Frage haben Hersteller von Betonerzeugnissen schon in den sechziger Jahren die ersten, wasserdurchlässigen Pflastersteine entwickelt. Im Wesentlichen werden hierbei zwei Systeme unterschieden, bei denen das Wasser entweder durch aufgeweitete Fugen und Sickeröffnungen oder direkt durch den Stein selbst fließt. Bei diesen, sogenannten haufwerksporigen Produkten, handelt es sich um ein besonders hohlraumreiches Betongefüge mit entsprechender Wasserdurchlässigkeit.
Als ökologisch wertvoll gelten speziell begrünte Pflasterflächen, auch wenn sie im Allgemeinen nur gering wasserdurchlässig sind. Denn sie können Niederschlagswasser speichern und geringer Menge versickern. Von der langen Verdunstungsdauer profitiert insbesondere das Kleinklima in Städten und Ballungsräumen durch eine Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit. Die „grüne“ Variante der Flächenbefestigung verbindet also den Komfort und die Funktion einer Pflasterdecke mit den naturnahen und ästhetischen Vorteilen einer Grünfläche. Für sämtliche Typen ökologischer Pflasterprodukte gilt gleichermaßen, dass die vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten von Betonstein durch die zusätzliche Funktionalität nicht eingeschränkt werden. Die meisten Hersteller bieten ihre ökologischen Pflasterprodukte in einer Vielzahl unterschiedlicher Formate, Farben und Oberflächenstrukturen an. "Grün" bedeutet bei Betonstein somit nicht gleich grau.
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Betonverband SLG e. V. c/o service3 GmbH & Co. KG Roland Negele Bleichstraße 24, 89077 Ulm Fon: 0731/ 18 99 79 13 Fax: 0731/ 18 99 79 99
info[dont like]@[spam]betonstein.de
www.betonstein.de
Hinweis für die Medien: Druckdaten des Bildes gibt es im Pressebereich der betonstein.de

|