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04.06.2007 Neu in der Objektdatenbank: Baublock 400 in Neu-Ulm Revitalisierung im Blockinneren
Nur durch die Donau von der Großstadt Ulm getrennt entstand die 'junge Stadt' Neu-Ulm auf einem orthogonalen Raster in Blockrandstrukturen. Die Block-Innenbereiche sind teilweise stark verbaut und bilden mit ihrer Mischung aus Garagen, Lagerflächen und versiegelten Flächen unattraktive Gemengelagen. Daraus resultierend bietet die Innenstadt trotz einer attraktiven Infrastruktur mit kurzen Wegen (Arbeitsplatz, Kindergarten, Schulen, Geschäfte des täglichen Bedarfs) wenig Anreiz für das Wohnen aller Generationen wie zum Beispiel junger Familien und Senioren.
Um die städtebauliche Brachlandschaft des Baublockes 400 in der Stadt Neu-Ulm zu revitalisieren, hatte die NUWOG im Jahr 2001 einen Wettbewerb unter Architekten initiiert. Ziel des Wettbewerbs war, mit innovativen Entwürfen für Stadthäuser und attraktiven neu gestalteten Stadt-/Lebensräumen die Brache des Blockinnenraumes für neue städtische Lebensformen (junge Familien, Senioren, Alleinerziehende, etc.) zurückzugewinnen und die Landflucht zu stoppen.
Aus einer Entwurfskombination der ersten und zweiten Preisträger wurde schließlich ein unverwechselbarer Stadtraum mit der größtmöglichen räumlichen Erlebnisvielfalt gebaut - ein Gestaltungsmodell für funktionsfähige Nachbarschaften.
Weitere Informationen und Bilder in unserer Objektdatenbank
Bildnachweis: Stefan Meyer, Berlin Architekt: Braunger Woertz Architekten, Ulm; Architekten-Atelier Thoma, Henninger-Thoma BDA/DWB, Freiburg

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