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29.06.2007 Mit Betonstein Barrierefreiheit planen und nutzen Selbst in Baufachkreisen wird Barrierefreies Bauen heute noch zumeist auf Menschen mit Behinderungen bezogen. Nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland betrifft dieses Thema jedoch längst große Teile der Bevölkerung. Gebäude und öffentliche Lebensräume stehen somit unmittelbar dem Anspruch gegenüber, von allen Menschen ohne fremde Hilfe bzw. ohne Einschränkung genutzt werden zu können.
Für die Planung und Ausführung von öffentlichen Außenanlagen bedeutet Barrierefreiheit mehr als das Erfüllen gesetzlicher Vorgaben. Ohne Barrieren zu bauen heißt, zukunftssicher und nachhaltig zu handeln. Schließlich profitieren auch uneingeschränkt mobile Menschen durch verbesserten Komfort in Zugänglichkeit und Nutzung. Beim Schaffen barrierefreier Verkehrsräume hat sich speziell der Baustoff Betonstein in den letzten Jahren hervor getan. Robust und frei formbar übernehmen Betonsteinerzeugnisse eine wesentliche Rolle in der funktionalen Gestaltung des öffentlichen Umfelds: Dass motorisierter Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr sowie Rad- und Fußgänger reibungslos aufeinander abgestimmt sind, wird heute vorausgesetzt. So liegt es in der Natur der Sache, dass viele dieser Produkte ihre Aufgabe beinahe unmerklich erfüllen. Besonders Bordsteinprodukte zur funktionalen Abtrennung von Fahrbahn und Fußgängerbereich fallen hierunter. Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle überwinden Höhenunterschiede täglich jedoch millionenfach mit Hilfe passgenauer Betonsteinprodukte. Einige davon verbinden gleich eine Reihe innovativer Ideen: Das „Busbord“ ermöglicht Passagieren einen deutlich leichteren Zugang zu Niederflurfahrzeugen und führt zugleich die Räder von Bussen so, dass Verschleiß und somit Kosten reduziert werden.
Einher mit der Schaffung barrierefreier öffentlicher Räume geht die Gewährleistung einer sicheren Nutzung für Menschen mit oder ohne Behinderung. Speziell die Oberflächenbeschaffenheit von Bodenbelägen aus Betonstein bietet hier viele Optionen. So genannte „taktile“ Pflaster setzen auf die haptische Wahrnehmung blinder oder sehbeeinträchtigter Passanten. Mit ausgeprägter Oberflächenstruktur markieren sie potenzielle Gefahrenbereiche, z.B. an Gleisen oder Fahrbahnen. Auch Rutschsicherheit lässt sich bei Pflastersteinen und Platten aus Betonstein nachweislich schon bei der Herstellung der Oberfläche mit „auf den Weg geben“. Spätestens hier wird klar: Barrierefreies Bauen heißt Bauen für alle.
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Betonverband SLG e. V. c/o service3 GmbH & Co. KG Roland Negele Bleichstraße 24, 89077 Ulm Fon: 0731/ 18 99 79 13 Fax: 0731/ 18 99 79 99
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