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27.04.2010

Mit Beton den Grundstein für ungestörtes Wohnen setzen

Foto: BetonBIld

Manchmal fällt sie einem auf, diese unbeschreibliche Ruhe. Was einen anfangs noch irritieren kann – denn immerhin sind wir es gewohnt, von einer gewissen Geräuschkulisse umgeben zu sein – wird schon bald zu einem wünschenswerten Zustand. Auf der anderen Seite wirkt es auch beruhigend wenn man weiß, dass man selbst nicht gehört wird. Vor allem in den eigenen vier Wänden, die normalerweise den Rückzugsort Nummer eins darstellen, will man ungestört sein und weder die Klavierstunden des Nachbarkindes mitverfolgen, noch sich selbst zurückhalten, wenn das Lieblingslied im Radio läuft. Ob ein Haus hellhörig oder schallgedämmt ist, hängt von Bauweise und Material ab.

Ein guter Schallschutz erhöht die Lebensqualität, sorgt für ungestörten Schlaf und gibt die Möglichkeit, sich zu jeder Tageszeit zu konzentrieren. Wie gut jedoch ein Baumaterial vor unliebsamem Lärm schützt, hängt von der Rohdichte ab. Und je massiver und schwerer ein Baustoff ist, desto höher ist die Rohdichte und desto besser die Luftschalldämmung. Nicht umsonst werden deshalb Dachkonstruktionen aus Beton verwendet, um rund um Flughäfen vor Lärm zu schützen: Wände und Decken aus Transportbeton oder Betonbauteilen reduzieren den Luftschall – selbst, wenn sie sehr schlank sind – auf ein Minimum. Anders als beim Luftschall, bei dem Geräusche wie Musik und Sprache durch die Luft übertragen werden, handelt es sich beim Körperschall hingegen um einen Schall, der sich in einem festen Körper ausbreitet. Er entsteht zum Beispiel beim Gehen auf einer Decke und strahlt in den darunter liegenden Raum ab. Eine Zwischenlage aus schwingungsdämpfendem Material zwischen Decke und Estrich – man spricht hier von einem schwimmenden Estrich – verhindert die Ausbreitung des Körperschalls. Eine weitere Ursache für störenden Lärm, die berücksichtigt werden muss, sind die Fenster. Ihre Schalldurchlässigkeit ist weitaus höher als die von Beton oder Leichtbeton. Doch der massive Baustoff kann noch mehr: Er schützt nicht nur vor Schall, sondern auch vor Brand, Feuchte und Wärme und lässt Freiraum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zum Schallschutz auf beton.org

 

 


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