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13.08.2007
Das Generationenhaus
Antworten auf den demographischen Wandel
BetonBild/Lohmann Architekten
Der demographische Wandel in Deutschland wird zunehmend deutlicher. Wie die deutsche Zement- und Betonindustrie und die Zeitschrift SCHÖNER WOHNEN in einer aktuellen Umfrage feststellen, besteht bereits heute ein hohes Interesse am so genannten „Generationenhaus“, in dem ältere und jüngere Menschen unter einem Dach zusammenleben.
Bis zum Jahr 2030 wird jeder dritte Bundesbürger älter als 60 Jahre sein. Die mit dem demographischen Wandel verbundenen Veränderungen werden – darin sind sich Politik und Wirtschaft einig - nur Generationen übergreifend bewältigt werden können. Aber in lediglich einem Prozent der insgesamt 39,2 Millionen Haushalte in Deutschland lebten 2005 drei oder mehr Generationen unter einem Dach zusammen.
Seniorenheime passé?
Wie die aktuelle Umfrage belegt, besteht bereits heute in einem Großteil der Bevölkerung ein hohes Bewusstsein für die anstehenden Herausforderungen des demographischen Wandels: Für 70 Prozent der mehr als 22.000 Befragten sollten in einem künftigen Generationenhaus bis zu sechs Personen unter einem Dach zusammenleben, 30 Prozent können sich schon heute vorstellen, in Zukunft mit drei Generations-Parteien zusammenzuwohnen. Laut Umfrage will nur ein Prozent der Befragten im Seniorenheim leben.
„Diese demographischen Herausforderungen werden nachhaltige Auswirkungen auf den privaten Wohnungsbau haben“, sagt Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer der BetonMarketing Deutschland GmbH. Die Nachfrage nach dem ‚Generationenhaus’ sei bereits heute hoch. „Es fehlt aber immer noch an Ideen und Angeboten, weshalb wir uns gemeinsam mit SCHONER WOHNEN zu dem Projekt ‚Generationenhaus’ entschlossen haben. Es wird für viele Familien eine logische Antwort auf künftige Entwicklungen sein.“
Barrierefrei und energetisch optimiert
Räumlich eigenständige Wohneinheiten (92 %) und Barrierefreiheit (76 %) sind laut Umfrage die wichtigsten Kriterien für das Generationenhaus der Zukunft. Die Mehrheit der Befragten (40 %) bevorzugt einen hellen und modernen Wohnungsstil. Das Generationenhaus ist bereits die zweite gemeinsame Initiative der Zement- und Betonindustrie und SCHÖNER WOHNEN zur Entwicklung zukunftsfähiger Häuser. 2005 entwarf das Architektenbüro Lohmann das „Haus fürs Leben“, das sich mittlerweile dutzendfach verkauft hat. Auch das Generationenhaus ist ein Entwurf Lohmanns und eine Weiterentwicklung des Vorgängers: Zwei locker miteinander verbundene Wohneinheiten mit viel Glas und klarer Architektur bieten eine Gesamtwohnfläche von gut 200 m². Die Hausteile haben getrennte Eingänge, einen gemeinsamen Innenhof und zwei separate Terrassen. Der Bauherr muss sich bei diesem Entwurf nicht festlegen: Beide Wohneinheiten basieren auf einem Modulkonzept, das beliebig nach außen oder oben wachsen und sich so geänderten Lebensbedingungen anpassen kann. Auch das Energiekonzept ist zeitgemäß: Das Generationenhaus wird einen Energiebedarf von weniger als 40 kWh/m² aufweisen und damit im Bereich des so genannten KfW40-Standards liegen. Die Nutzung von Erdwärme und Solarenergie führt dazu, dass vor Ort weder Öltank noch Gasanschluss nötig sind und die laufenden Kosten klein gehalten werden. Techniken wie Regenwassernutzung und Photovoltaik sind auf Wunsch problemlos in das Konzept integrierbar.
Der erste Spatenstich des Muster-Generationenhauses aus Beton wird in Bad Wurzach in Oberschwaben im September 2007 stattfinden. Im Mai 2008 öffnet das Musterhaus seine Türen und bietet Interessenten unter dem Motto „try & buy“ die Möglichkeit des Probewohnens. Auf der Internetseite
www.schoener-wohnen-haus.de kann die Entstehung des Hauses von Anfang an „live“ per Webcam verfolgt werden.
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