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08.11.2007 Carport aus hochfestem Beton in Egg/Vorarlberg 
Der Entwurfsgedanke für den Carport entsprang aus der Entscheidung, die umgebende sensible Situation mit dem Eingriff einer zusätzlichen Kubatur zu schärfen und in dezenter Art und Weise die entstehende Hülle aus der Natur heraus zu entwickeln. Er ist nicht als Gebäude zu sehen, sondern ist ein Element der umgebenden Gartensituation. Die Figuration ist eine Interpretation der regional bekannten Gartensteinmauern in denen eingelegt in Mörtel die über Jahre abgeschliffenen Steine aus den umliegenden Bachbetten verarbeitet wurden. Grundlegender Gedanke, bezogen auf die Umgebung, war die zwingende Durchlässigkeit der Blickbeziehungen innerhalb des Straßenverlaufes um ein Abschotten der dahinterliegenden Gebäude zu vermeiden und das Ganze als eine zusammengehörige gewachsene Parzelle der örtlichen Struktur erkennbar zu machen. Aus diesen beiden Grundgedanken entwickelte sich dieser Carport, der eine Struktur mit der notwendigen Transparenz in den Ort eingliedert. Er ist als Fortführung und als organisches Element der Gartenstruktur zu sehen, nimmt sich dadurch zurück und will sich nicht als Gebäude behaupten, welches an diesem Ort städtebaulich die falsche Antwort wäre. Der Carport ist als eine künstlerische Reaktion auf die umgebenden Notwendigkeiten zu sehen, die aus dem Ort heraus entwickelt wurde.
„Häuser für Autos“ sind – wenn man sie als solche bezeichnet eine Perversion, aber gleichzeitig auch ein Fakt unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Integration dieser Häuser in unsere unmittelbare Umgebung unserer eigentlichen Behausungen fällt manchmal sehr überdimensional aus, sind teilweise aus besseren Materialien wie das daneben stehende Fertighaus, aber räumlich und in ihren sinnlichen Qualitäten stark vernachlässigt. Das „nach Hause kommen“ ist ein täglicher Prozess. Einerseits versucht das Projekt das „Ankommen“ durch die räumliche Unterstützung erleb- und erfahrbar zu machen, andererseits sucht es eine Antwort auf den Kontext der zu erwartenden Umgebung. Durch die aufgelockerte Struktur soll es sich mit dem Garten als solches verbinden und eine Synthese aus der zu erwartenden Überwucherung mit Pflanzen und der aus der Struktur hervorgehenden Durchlässigkeit und deren Blickbeziehungen ergeben. Zur Herstellung wurde hochfester Beton auf Schalungstischen in Form gegossen. Die Einzelteile wurden mit einem Mobilkran am Bauplatz aufgestellt und mittels in Falzen liegenden Stahlbolzen verschraubt.
Architektur Georg Bechter Dorf 135, 6952 Hittisau – Österreich T + F +43 5513 6305
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www.bechter.eu
Bauausführung Oberhauser & Schedler Bau GmbH 6866 Andelsbuch – Österreich T +43 5512 2289 0 F +43 5512 2289 20
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Mit freundlicher Genehmigung von opus C: opus C


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