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26.06.2006
Beton light: Zusammenspiel von Licht und Beton
14 Studenten der Fakultät Gestaltung an der Uni Weimar haben unter dem
Motto „beton light“ an einem interdisziplinären Semesterprojekt teilgenommen.
Die Leichtigkeit und vor allem das Zusammenspiel mit Licht von
Beton als Gestaltungsmittel standen hier im Vordergrund und ergaben völlig
neuartige Entwürfe.
Genial einfach: Akkubetriebene Kippleuchten schmückenden Schreibtisch und spenden Licht.
Der Begriff „light“ ist derzeit in aller Munde. Cola, Joghurts und sogar Wurstwaren müssen mit diesem Prädikat ausgezeichnet sein, um überhaupt noch auf dem figurbewussten Markt bestehen zu können. Beton jedoch setzt man nicht ohne weiteres mit „light“ in Verbindung. Doch gerade Beton kann durchaus von Leichtigkeit und dem Spiel mit Licht und Farben geprägt sein, was die Studenten der Fakultät Gestaltung der Universität Weimar eindrucksvoll bewiesen haben.
With a little help
Zur Realisierung des Projekts haben viele Bereiche zusammengearbeitet: Die Fakultät Bauingenieurwesen vermittelte das nötige fachliche Know-How und stellte ihr Betonlabor als Werkstatt zur Verfügung. Dort fand auch ein Workshop mit Peter Koppe von Lafarge Zement statt. Der Anwendungstechniker für Sonderprodukte machte die kreativen Köpfe mit den Vorteilen des neuen Hochleistungszements Duraspezial® vertraut, den Lafarge Zement zur Realisierung der filigranen Ideen spendierte.
Darüber hinaus beteiligte sich Lafarge Zement auch finanziell an den Ausgaben für die verwendeten Materialien, die neben dem reinen Beton benötigt wurden.

Von Möbeln und Leuchten
Die Ergebnisse vieler Stunden im Betonlabor konnten es dann mit etlichen Designermöbeln aufnehmen: Beton mit seinen speziellen Eigenschaften sowie modernste Lichttechnik führten zu verblüffenden Entwürfen. So entwickelte ein Student beispielsweise akkubetriebene Kippleuchten aus Beton, die durch einen einbetonierten Schalter bei einer Kippbewegung leuchten. Ein weiterer Blickfang ist auch der so genannte Esotisch aus Beton, durch dessen Tischplatte eingebaute Leuchtdioden durch Kristalle scheinen. Eine Vertiefung in der Mitte bietet Platz für ein Teelicht, das dann wahlweise Tee oder Duftöle erwärmt.

Beton integriert
Auch komplette Räume können mit Hilfe von Beton etwas ganz Besonderes werden: Eine Studentin brachte Dekorelemente mit verschiedenen Mustern in einem kleinen Abstand zu einer Betonwand an, die mit Hilfe von Leuchtmitteln dann indirektes Licht und faszinierende Schattenspiele verbreiteten. Ein Projekt mit besonders hohem Praxisbezug ist ein Bodenbelag aus hochfestem Beton, der gleichzeitig als Informationsträger dient. Die darin einbetonierten Leuchtdioden können zentral angesteuert werden und in ihrer rasterförmigen Anordnung beispielsweiseals programmierbare Wegweiser dienen. Für dieses Projekt zeigt die betonverarbeitende Industrie bereits großes Interesse und man kann gespannt sein, ob die eine oder andere Idee in einiger Zeit zur Marktreife weiterentwickelt wird.
Quelle:
Lafarge Forum 1/2006