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19.01.2007 BAU 2007: Doppelwände mit integrierter Dämmung Hochwertige Keller ohne Probleme

Im Geschossbau zählen neben den guten Dämmeigenschaften der Thermowand häufig die statischen Vorteile z. B. bei hohen Wänden und die schnelle Montage. Foto: Syspro/Rudolph
Beim Energie sparenden Bauen stellt sich nicht die Frage nach dem „Ob“, sondern nach dem „Wie“. Die SysproGruppe, ein Zusammenschluss innovativer Produzenten von Präzisionsbauteilen aus Beton, bietet eine vielseitige Systemkomponente an: die „Thermowand“ mit Kerndämmung. Die Summe ihrer Vorteile macht häufig sogar nachträgliches Umplanen von Ortbeton auf Fertigteilbauweise wirtschaftlich.
SysproPart-Thermo ist eine Weiterentwicklung der erfolgreichen Syspro-Doppelwandelemente; sie bestehen aus Betonfertigplatten als Innen- und Außenschale und dem Vergussbeton. Die Fertigplatten sind werkseitig durch einen besonderen Gitterträger miteinander verbunden. Die Kerndämmung wird ebenso bereits im Werk eingebaut; genauso wie Elektroinstallationen, Durchführungen, etc. Die Thermowand ist seit 1999 allgemein bauaufsichtlich zugelassen. Das System ist für die Syspro-Gruppe mehrfach patentrechtlich geschützt. Die Produktion unterliegt einem speziellen Güteschutz.
Die hohe Fertigteilqualität der Thermowände bietet nachgewiesene Sicherheit beim Feuchteschutz. Aufgrund des günstigen Trennrissverhaltens der Doppelwand treten bei üblichen Abmessungen, d. h. Wanddicken von 24 cm, Wandhöhen bis 4 m und Wandlängen bis 10 m keinerlei Risse auf. Denn die Fertigplatten als innere und äußere Schale schützen den Kernbeton insbesondere gegen die Gefahr der Trennrissbildung beim Abfließen der Hydratationswärme. Die Ausbildung der Arbeitsfugen mit integrierter Sollrissschiene bietet deutliche Verarbeitungsvorteile im Vergleich zur herkömmlichen Fugenausbildung sowie eine nachweislich bessere Dichtigkeit. Bei drückendem Grundwasser bietet sich eine Ausführung als Weiße Wanne an. Besondere Vorteile bietet die Thermowand beim hochwertig genutzten Kellern. Doppelwände verhalten sich hierbei günstiger als Ortbetonwände, da die Fertigteile aufgrund ihrer geringen Dicke schon vor dem Einbau weitestgehend ausgetrocknet sind. Nachgewiesen ist eine hohe Sicherheit gegenüber Tauwasserausfall.
Auf Grund der hohen Masse weist die Thermowand einen wesentlich besseren Schallschutz auf als z.B. einschaliges Wärmedämm-Mauerwerk gleicher Wanddicke. Schon die 24 cm-Wand mit 6 cm Dämmung erreicht ein Schalldämmmaß von mindestens R’W,R 51 dB. Auch beim Brandschutz schneidet die Thermowand gut ab. F90 wird problemlos erreicht; dazu werden die maximal 2 cm breiten Fugen in der Außenschale mit Brandschutzstreifen aus einem Dämmstoff der Klasse A1 verschlossen.
Die SysproPart-Doppelwandelemente mit Gitterträgerbewehrung und Ortbetonverguss bilden ein statisches System, das hohe Lasten abtragen kann. So ist es z. B. möglich, auf Stützen mit aufwendigen Köcherfundamenten zu verzichten, da die Funktion der Stütze, statisch gesehen, in die Wand integriert wird. Die Doppelwände können als wandartige Träger berechnet und ausgeführt werden. Zahlreiche Anwendungen bei Verbrauchermärkten und im Objektbau belegen die Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorteile von Thermowänden.
Rückfragen an: Dr.-Ing. Herbert Kahmer Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V. Hanauer Str. 31 · 63526 Erlensee Telefon 0700 7000 2005 · Telefax 0700 7000 2007 E-Mail: syspro.gf[dont like]@[spam]t-online.de
Quelle: Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V.


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