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28.10.2010 Planungsatlas für den Hochbau Pünktlich zur BAU 2011 wird der digitale „Planungsatlas für den Hochbau“ in einer nochmals erweiterten Version mit zahlreichen neuen Funktionen erscheinen. Das Planungstool bietet Architekten, Gutachtern, Bauherren und Handwerkern dann noch vielfältigere Möglichkeiten zur Berechnung von Wärmebrücken und exakten Bestimmung der U-Werte bei Neubau- und Sanierungsprojekten. Zu erwartende Wärmeverluste an geometrischen oder materialbedingten thermischen Schwachstellen – also Konstruktionsanschlüssen wie zum Beispiel Rollladenkästen, Balkonanschlüsse oder Wandanschlüsse an die Bodenplatte – lassen sich somit schon in der Planungsphase erkennen, analysieren und gezielt minimieren. Eine nachhaltige und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie der begleitenden Normen EEWärmeG 2009 bzw. EPBD 2009 entsprechende energetische Gebäude-Auslegung ist gewährleistet – vom Keller bis zum Dach. Konkrete Neuerungen beim aktuellen Planungsatlas: Neben über 550 Konstruktionsdetails für den Wohnungsbau können erstmals auch 50 Anschlüsse für den Nichtwohnungsbau berechnet werden. Außerdem bietet das Programm über 6 Mio. Gleichwertigkeitsnachweise nach Beiblatt 2 (Energetische Werte) der DIN 4108 und eine überarbeitete, nutzerfreundliche Bedienoberfläche.
Große Bandbreite an Modellen
Mit dem vom Lehrstuhl Bauphysik und technische Gebäudeausrüstung der TU Dortmund unter Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang M. Willems in Zusammenarbeit mit der deutschen Zement- und Betonindustrie entwickelten Planungsatlas lassen sich alle relevanten Konstruktionsanschlüsse berechnen und thermisch optimieren. Ganz gleich, ob bei ein- oder zweischaligen Außenwänden, Konstruktionen aus Normal- oder Leichtbeton, monolithischen Konstruktionen, WDV-Systemen oder Stahlbeton-Sandwichsystemen. Auch die Werte für Bauwerke mit wasserundurchlässigem Beton oder schwarzer Abdichtung, massive geneigte oder flache Dächer können problemlos dargestellt werden. Dazu erklärt Dipl.- Ing. Georg Hellinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Bauphysik und technische Gebäudeausrüstung der TU Dortmund: „Üblicherweise werden erwartete Wärmeverluste bei der Gebäudeplanung über Pauschalzuschläge angegeben, die zwar das Berechnungsverfahren deutlich vereinfachen, jedoch oftmals zu deutlich überschätzten und ökonomisch ungünstigen Ergebnissen führen. Mit dem Planungsatlas ist die thermische Berechung von Konstruktionsanschlüssen ganz einfach zu realisieren. Damit ist es dem Planer möglich, einen detaillierten energetischen Nachweis im Sinne der EnEV zu führen, bereits während der Planungsphase die indizierten Wärmeverluste nachhaltig zu reduzieren und darüber hinaus auch Schimmelpilzbildung und Tauwasserausfall zu vermeiden.
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Einfache Benutzeroberfläche und 610 verfügbare Konstruktionsanschlüsse
Insgesamt stehen dem Anwender mit der Neuauflage des Planungsatlas Hochbau 610 Anschlüsse zur Verfügung. Zu diesen sind umfangreiche Informationen wie zum Beispiel Konstruktionszeichnungen, Datenblätter mit den energetisch relevanten Daten, Ausschreibungstexte sowie Temperaturbilder und die für Wärmeschutznachweise notwendigen wärmeschutztechnischen Kennwerte erhältlich. Die benutzerfreundliche und intuitiv zu bedienende 3D-Navigation und eine optimierte Such- und Blätterfunktion durch die einzelnen Details ermöglichen eine schnelle Orientierung ohne lange Einarbeitung.
Der Planungsatlas ist als DVD ab Januar 2011 gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro bei BetonMarketing Deutschland unter bmd@betonmarketing.de erhältlich sowie schon jetzt online unter www.planungsatlas-hochbau.de nutzbar.
Weitere Infos und Downloadmöglichkeiten finden Sie im beton.org Presse-Service.
Quelle/Foto: BetonMarketing Deutschland GmbH

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