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28.09.2011 Klaus-Dyckerhoff-Preis zum dritten Mal verliehen Ehrung von Dipl.-Ing. Karl von Wedel für sein Lebenswerk
Im Rahmen der Technisch-Wissenschaftlichen Zementtagung des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) in Düsseldorf wurde Dipl.-Ing. Karl von Wedel mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Zementherstellung ausgezeichnet. Geehrt wurde von Wedel, Gründer des Unternehmens Ingenieurbüro Kühlerbau Neustadt (IKN), für sein Lebenswerk. Die Laudatoren würdigten die Innovationskraft bei der Entwicklung von Klinkerkühlern in der Zementindustrie weltweit. Von Wedel habe durch seine Entwicklungen wesentlich zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Klinkerherstellung beigetragen und somit ökonomische und ökologische Vorteile für die Zementindustrie hervorragend miteinander verbunden.
Von Wedel war als Absolvent der Bergakademie Clausthal, heute TU Clausthal, zunächst in der Kalkindustrie tätig. Danach wurde er Entwicklungsleiter des auf Mahlanlagen, Klinker-kühler und Siloanlagen sowie pneumatische Förderung spezialisierten Unternehmens Clau-dius Peters. Ende der 70er Jahre machte er sich selbständig und gründete 1982 das Unternehmen IKN in Neustadt am Rübenberge. Nach einer kurzen Startphase war er im Markt sehr erfolgreich mit einer neuen Klinkerkühlertechnologie, die auf einer verfeinerten Gießtechnik der Ausströmelemente, einer besseren und intensiveren Luftverteilung sowie einem speziell für den Kühlereinlauf konzipierten Verteilungsmodul beruhte. Weitere technologische Entwicklungen, wie etwa die Pendelaufhängung der bewegten Kühlroste, den Hitzeschild in der Kühlrostmitte oder die staubdurchfallfreie Rostkonstruktion kamen hinzu, womit IKN zum Komplettanbieter für Klinkerkühler wurde und weltweit einen führenden Platz bei Kühlerumbauten und Modernisierungen errungen hat.
Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stif-terverband für die Deutsche Wissenschaft im zweijährigen Turnus zur Würdigung herausra-gender Forschungsbeiträge oder beruflicher Leistungen, u.a. zur Entwicklung von Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel, verge-ben. In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum dritten Mal vergeben. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die För-derung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.
Quelle und weitere Informationen: Susanne Hoffmann, Bundesverband der Deutschen Zementindustrie, Telefon: 030 / 28002 – 225, Fax: 030 / 28002 – 250
hoffmann[dont like]@[spam]bdzement.de
Die aktuellen Informationen finden Sie auch im Internet unter http://www.BDZement.de

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