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09.12.2009
Erlebnis Baustelle – Elbphilharmonie Hamburg

Nach einem Entwurf des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron entsteht bis zum Jahr 2011 in der HafenCity das neue Wahrzeichen von Hamburg: die Elbphilharmonie. Foto: HeidelbergCement/Fuchs
HeidelbergCement startet neue Veranstaltungsreihe für Architekten
Ein Gebäude „erleben“, mit allen Sinnen, mit all seiner Einzigartigkeit – und das bereits während der Bauphase. So lautet das Ziel der neuen Veranstaltungsreihe „Erlebnis Baustelle“ von HeidelbergCement, die die Entwicklung der Elbphilharmonie Hamburg bis zu deren Eröffnung im Mai 2012 begleiten wird. Alle sechs bis acht Monate wird ein exklusiver Kreis von 30 Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen des zukünftigen Hamburger Wahrzeichens werfen dürfen. Die Pilotveranstaltung fand am 30. Oktober 2009 statt.
Um elf Uhr trafen sich 30 ausgewählte Hamburger Architekten auf den Magellanterrassen in der HafenCity, wo sie Axel Petzinna, Geschäftsführer der TBH Transportbeton Hamburg GmbH & Co. KG, im Info-Pavillon der Elbphilharmonie begrüßte. Die TBH ist eine Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH und beliefert die Großbaustelle der Elbphilharmonie derzeit mit mehr als 30.000 Kubikmetern Transportbeton. Für das Bauwerk der Superlative, das in knapp drei Jahren an der westlichen Spitze der HafenCity Hamburg 110 Meter in die Höhe ragen wird, zeichnen die Baseler Architekten Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit Höhler + Partner Architekten und Ingenieure aus Hamburg verantwortlich.
Ein exklusiver Kreis von 30 Teilnehmern durfte am 30. Oktober einen Blick hinter die Kulissen des zukünftigen Hamburger Wahrzeichens werfen. Foto: HeidelbergCement/Fuchs
Als Vertreter des bauausführenden Generalunternehmers HOCHTIEF Construction AG gab Dr.-Ing. Steffen Pekrul zunächst einen Rück-, Ein- und Ausblick zu den Bauarbeiten an der Elbphilharmonie. Die Mittagspause verbrachten die Gäste mit Fingerfood und anregenden Gesprächen, bevor Patrick Decker von der Heidelberger Beton GmbH in einem kurzen Vortrag das Thema „Sichtbeton in seiner schönsten Form“ erläuterte. Danach startete man gemeinsam zu einem geführten Rundgang über die Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie, die neben den drei Konzertsälen auch ein Fünf-Sterne-Hotel mit rund 250 Zimmern, 45 Wohnungen und ein Restaurant beherbergen wird. Gegen 15.00 Uhr endete die erste „Baustellen-Erlebnistour.“
Axel Petzinna bezeichnet die Auftaktveranstaltung als vollen Erfolg: „Wir haben ein durchweg positives Feedback von den Gästen erhalten. Besonders die Tatsache, dass es sich bei ‚Erlebnis Baustelle‘ um eine so exklusive Führung im kleinen Kreis handelt, hat unsere Kunden begeistert. Sie konnten nicht nur spannende Einblicke in die Entstehung eines spektakulären Bauwerks gewinnen, sondern sich auch direkt mit den Baufachleuten der HOCHTIEF Construction AG über die innovative Bauweise des Gebäudes austauschen.“ Bis zur Eröffnung im Mai 2012 sollen die Erlebnistouren auf der Baustelle der Hamburger Elbphilharmonie regelmäßig alle sechs bis acht Monate stattfinden. Für die Zukunft plant HeidelbergCement aber auch noch weitere „Erlebnis Baustellen“ zu interessanten Bauvorhaben im ganzen Bundesgebiet.

Patrick Decker von der Heidelberger Beton GmbH erläuterte in einem kurzen Vortrag das Thema „Sichtbeton in seiner schönsten Form“. Foto: HeidelbergCement/Fuchs
Deutschlandweite Kundenveranstaltungen in den Sparten Zement und Beton haben sich inzwischen als direkte Kommunikationsplattformen des Baustoffherstellers etabliert. Dabei machen Vorträge und Diskussionen zu wichtigen Themen diese besser erlebbar und für den Zuhörer nachhaltig wirksam. Durch die Architektenkammern anerkannte Workshops und Praxisvorführungen sowie Besichtigungen von Baustellen und Transportbetonwerken vermitteln darüber hinaus praxisnahe Kenntnisse zu neuen Verfahren, Produkten und Systemen. Nicht zuletzt spielt auch der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander eine große Rolle. Die Veranstaltungen richten sich in der Regel an Architekten, Planer, Ingenieure, Bauunternehmer sowie Betonhersteller und Studenten. 2009 fanden bereits über 20 zielgruppenorientierte Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt, darunter die „Heidelberger Betontage“, der „Betoninformationstag“ für Studierende oder auch die Reihe „Modernes Bauen – Baustoffe der Zukunft“.
Quelle:
HeidelbergCement in Deutschland