Service \ News Animation aus
Logo
  RSS Newsfeed abonnieren Seite drucken PDF generieren

News

Gesamtübersicht
Beton- und BautechnikMarkt und Bauwirtschaft
VeranstaltungenLiteraturtipps
Presse-InformationenBauen, Wohnen, Garten
Vermischtes



Bestellen Sie den Beton-Newsletter hier, um automatisch und regelmäßig über aktuelle Beton-News informiert zu werden.

05.12.2011

Drastische Reduzierung von CO2-Emissionen im Zementwerk Wössingen

Das Lafarge Zementwerk in Wössingen bei Karlsruhe hat im Zuge seiner
Nachhaltigkeitsstrategie beim Regierungspräsidenten in Karlsruhe die Einleitung einer
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) beantragt. Jüngst wurden bei einem sogenannten
Scoping-Termin dafür, zusammen mit Vertretern anerkannter Umweltverbände und der
zuständigen Fachbehörden, Rahmen und Umfang der UVP abgestimmt. Nach erfolgreich
absolvierter UVP strebt Lafarge eine Genehmigung zum Einsatz von 100 Prozent
Ersatzbrennstoffen (EBS) im Zementwerk Wössingen und damit einen weiteren wichtigen
Schritt zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Schonung natürlicher Ressourcen an.
Derzeit hat die Ofenlinie in Wössingen eine Genehmigung für eine Ersatzbrennstoffrate von
60 Prozent und 40 Prozent fossile Energieträger. Mit dem Projekt EBS 100 werden die
jährlichen CO2-Emissionen um rund 95 000 Tonnen reduziert und rund 58 000 Tonnen der
endlichen fossilen Energieträger eingespart.

Die Entscheidung, von 60 auf 100 Prozent Ersatzbrennstoffe zu gehen, wurde intensiv
vorbereitet. In den Jahren 2008/09 modernisierte Lafarge das Werk Wössingen mit einem
Investitionsaufwand von 60 Mio. €. Ausgerüstet mit modernsten Filter- und Messanlagen
wurde die Produktion, wie schon zuvor, auch in den letzten drei Jahren von den Lafarge-
Ingenieuren in enger Kooperation mit Behörden und externen Gutachtern kontinuierlich
strengen Kontrollen unterworfen.

Dabei hat sich in der Praxis bestätigt, was Stand der Wissenschaft ist: Mit dem Einsatz von
Ersatzbrennstoffen, also unterschiedlichen Reststoffen zur thermischen Verwertung wie
zerkleinerten Altreifen und Fluff (ein aufbereitetes Gemisch definierter Reststoffe aus
Industrieprozessen oder gewerblichen Sammlungen), lassen sich, im Vergleich zu fossilen
Brennstoffen, Emissionen wie etwa Kohlendioxid (CO2) und Stickoxid (NOx) signifikant
reduzieren. Andere Emissionen bleiben zum Teil deutlich unter den in den letzten Jahren
immer wieder verschärften Grenzwerten.

Die UVP und der anschließende Genehmigungsprozess werden voraussichtlich gut ein Jahr
dauern. Das Lafarge Werk Wössingen wird über den Gang des Verfahrens zeitnah und
transparent informieren.


Quelle: Lafarge Zement GmbH

 


RSS Newsfeed abonnieren Seite drucken PDF generieren
beton.org twittert
Senden Sie uns News!

Sie haben interessante News zum Thema Beton? Nehmen Sie unsere Redaktion in Ihren Presseverteiler auf. Bitte senden Sie Ihre Texte an newsletter[dont like]@[spam]beton.org
Wir behalten uns vor, Ihre Texte redaktionell zu bearbeiten. Eine Veröffentlichung ist nicht garantiert.

Linktipps:
Startseite