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29.09.2010 Bundesstiftung Baukultur setzt auf Dialog
"Ettersburger Gespräch" 2010 – Prozesse fördern heißt Profite steigern!
Am 16. und 17. September 2010 fand das Ettersburger Gespräch auf Schloss Ettersburg bei Weimar statt. Auf Einladung der Bundesstiftung Baukultur und in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie trafen sich rund 70 bundesweit ausgewählte Entscheider des Bau- und Planungsgeschehens, der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Politik zum zweiten Ettersburger Gespräch, um wichtige Impulse zur Zukunft der Baubranche zu geben.
Unter dem Thema „Prozess – Produkt – Profit“ widmete sich das diesjährige Ettersburger Gespräch mit namhaften Referenten den Kriterien und Fragen, die die Verbindung von Baukultur, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit aufwirft. Antworten liegen in innovativen Unternehmensstrategien und –kulturen sowie der Vernetzung der Verantwortungsträger. Die Verantwortung für baukulturelle Investitionen erörterten aus der Sicht des Investors Dr. Ulrich Köstlin, Vorstandsmitglied der Bayer Schering Pharma AG, und Paul Bauwens-Adenauer aus der Perspektive des Projektentwicklers. Beispiele für die Diskussion lieferten ausgewählte Projekte, u.a. die Reederei China Shipping, HafenCity Hamburg von Bothe Richter Teherani Architekten und ein innovativer Einkaufsmarkt von Robertneun Architekten. Eine Investition in Baukultur sei anspruchsvoll, jedoch auch ein wirtschaftlicher Mehrwert, resümierten die an den vorgestellten Projekten beteiligten Vorstände und Geschäftsführer.
Michael Braum, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, unterstrich: „Die Bundesstiftung Baukultur will sich für Qualitätsstandards deutscher Bau- und Planungsleistungen national wie international einsetzen. Dies gelingt nur in der gemeinsamen Verantwortung aller Akteure. Dafür müssen wir an den Schnittstellen näher zusammenrücken, um wirtschaftliche, gestalterische, klima- und nutzerfreundliche Lösungen zu erzielen, die sich doppelt rechnen, da sie nicht nur dem eigenem Profit, sondern auch der Gesellschaft nützen.“ Die Bauwirtschaft und Produkthersteller seien unverzichtbare Partner im Ringen um die Qualität von Baukultur, betonte Michael Braum.
Das Ettersburger Gespräch 2010 wurde u. a. durch das InformationsZentrum Beton (IZB) unterstützt. IZB-Geschäftsführer Thomas Kaczmarek: "Die Zement- und Betonindustrie engagiert sich seit vielen Jahren an der Meinungsbildung zur Baukultur und fördert verschiedene Wettbewerbe wie den seit vier Jahrzehnten ausgelobten Architekturpreis Beton oder den (baustoffoffenen) Wettbewerb Zukunft Wohnen." In diesem Kontext bringt die Branche über viele Kommunikationswege Planungsleistung und Ausführungsqualität in die öffentliche Diskussion.
Die Veranstaltung wird als jährliche Reihe der Bundesstiftung Baukultur etabliert und im Herbst 2011 fortgesetzt.
Quelle: www.bundesstiftung-baukultur.de

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