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15.03.2010

Beton trifft Kunst

Unter dem Motto „Beton trifft Kunst“ trafen sich Ende Februar 2010 auf Einladung der Dyckerhoff AG rund 150 Gäste aus Architektur und Planung im Kölner Museum Ludwig. 

Dyckerhoff und die Künstlerin Leni Hoffmann
Ein nicht alltägliches „Get together“ im Museum Ludwig in Köln

Unter dem Motto „Beton trifft Kunst“ trafen sich Ende Februar 2010 auf Einladung der Dyckerhoff AG rund 150 Gäste aus Architektur und Planung im Kölner Museum Ludwig.  Der aktueller Anlass hierfür war die Ausstellung  RGB der Künstlerin Leni Hoffmann, die bei der Umsetzung ihrer Werke, die einen stark architektonisch Charakter aufweisen, von Dyckerhoff nicht nur mit dem notwendigen Beton, sondern auch mit dem betontechnologischen Know how unterstützt wurde. 

Das Museum Ludwig, direkt neben dem Kölner Dom gelegen, zählt zu den renommiertesten Kunstmuseen in Europa. Die Sammlung umfasst einen hochrangigen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis zur aktuellen Kunstproduktion. Schwerpunkte bilden die umfangreichste Sammlung amerikanischer Pop-Art außerhalb der USA, eine der weltweit größten Sammlungen von Werken der Russischen Avantgarde der 1920er Jahre, die Malerei des deutschen Expressionismus sowie die größte deutsche Kollektion mit Werken von Pablo Picasso.

Dyckerhoff und das Museum Ludwig - diese Verbindung gibt es nicht erst seit dem vergangenen Jahr. Wie der Direktor des Museum, Prof. Kaspar König, in seiner Begrüßung ausführte,  kamen schon beim Bau des von den Kölner Architekten Busmann + Haberer geplanten Museums in den Jahren 1984 bis 1986 Baustoffe von Dyckerhoff zum Einsatz. Rund 40.000 Kubikmeter Beton lieferte Dyckerhoff damals im Rahmen einer Liefergemeinschaft mit mehreren Unternehmen. Materialen, die dazu beitrugen, auch schwierigste bautechnische Herausforderungen wie die Betonage der riesigen Bodenplatte und den notwendigen Schutz vor Grundwasser optimal zu lösen.

Leni Hoffman: Beton ist ein wunderbares Material

Leni Hofmann, nach den Worten von Kaspar König eine „Enkelin des Konstruktivismus“, ließ sich bei ihren Werken, die sie selbst als „von der Leinwand losgelöste „Malerei“ bezeichnet, von den Merkmalen des Gebäudes inspirieren und fügte ihre „temporären Malereien“ mit Namen wie flipper, munka oder harah direkt in den Museumraum ein. Dadurch erhalten ihre Werke einen stark architektonischen Charakter. Dieser drückt sich auch in der vielfachen Verwendung des Materials Beton aus, das Leni Hoffmann selbst als „ein wunderbares Material“ bezeichnet, um so extrem schlanke und elegante Teile wie beispielsweise den flipper in der gewünschten Präzision herzustellen. So kam es also nicht von unge-fähr, dass die Museumleitung und die Künstlerin Leni Hoffmann im Vor-feld des Projekts RGB auf die Niederlassung Rhein-Ruhr der Dyckerhoff Beton GmbH & Co. KG zukamen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen eines Sponsorings auszuloten. Eine Zusammenarbeit, die sich aber - wie sowohl die Kuratorin der Ausstellung, Katia Baudin, als auch die Künstlerin betonten - in der Folge nicht nur auf die Lieferung des Betons für die Kunstobjekte beschränkte. Die dabei auftretenden, nicht alltägliche Aufgabenstellung machten darüber hinaus auch eine intensive Betreuung beim Einbringen des Betons in die von der Künstle-rin entworfenen und der Schreinerei des Museums erstellten komplexen Schalungen notwendig. Eine besondere Herausforderung bestand vor allem darin, dass die „benutzbaren Skulpturen“ innerhalb des Gebäudes und nicht wie sonst üblich auf einer Baustelle gegossen werden mussten – mit einem, so Leni Hoffmann, dank der tatkräftigen Mithilfe der Experten von Dyckerhoff „tollen Ergebnis“.

Bei dem Kunstobjekt „flipper“ scheinen die beiden ausladenden Betonscheiben um die Säulen zu schweben. Auf jeder der schlanken, schwarzen Betonformen ruht ein Kunstledersitzkissen, in Kiwigrün und Gelb. Eine große, kreisförmige blaue Knetfläche überformt einen Teil des roten Keramikbodens und umspielt exzentrisch eine der Säulen.

Ein gelungenes Beispiel partnerschaftlicher Zusammenarbeit

Dass Dyckerhoff diese außergewöhnliche Verbindung zwischen Beton und Kunst jetzt auch im Rahmen einer Kundenveranstaltung in den Räumen des Museums Ludwig nutzen konnte, ist nach Ansicht von Thomas Harbauer, Mitglied der Geschäftsführung Dyckerhoff Beton, und Michael Latzik, Niederlassungsleiter Köln-Bonn der Dyckerhoff Beton GmbH & Co. KG Niederlassung Rhein-Ruhr, Zeichen einer besonderen Wertschätzung und Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin, der Museumsleitung und Dyckerhoff. Dyckerhoff Beton ist zurzeit auch an einem weiteren, aktuellen Bauobjekt in Köln beteiligt. Das in Rodenkirchen ansässige Unternehmen liefert den gesamten Beton für den von Paul Böhm entworfenen Neubau der  Kölner Zentralmoschee. Auch dieses Projekt ist somit ein Beispiel für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Dyckerhoff mit renommierten Architekturbüros. Ihnen bietet der Spezialist unter den Baustofflieferanten mit seinem Architekturbeton sowie mit Dyckerhoff Weiss, dem Ästheten unter den Zementen, genau die Materialen, die sie brauchen, um Beton von seiner in der Vergangenheit oftmals beklagten Tristesse zu befreien.

Betonfieber: Die Kunst mit Beton zu bauen 

Denn Gebäude aus Beton sind heute keinesfalls nicht mehr trist und grau, sondern - wie Jürgen Gläsle, Chefredakteur der Architekturzeit-schrift opus C,  in seinem Gastvortrag zeigte - so facettenreich wie der Werkstoff selbst. „Betonfieber“ nannte er seine Weltreise zu den markantesten Beispielen moderner Betonarchitektur. Er zeigt dabei, dass der Beton mit seiner nahezu unbegrenzten Formbarkeit und Funktionalität alle Möglichkeiten kreativer und zugleich technisch anspruchsvoller Architektur bietet. Dies nicht zuletzt dank einer Vielzahl an innovativen Neuentwicklungen, mit denen die Leistungsfähigkeit des Werkstoffs Beton nochmals signifikant erhöht werden konnte. Dies gilt für die Formgebung der Gebäude und Strukturierung der Oberflächen ebenso wie für die höhere Dauerhaftigkeit bei gleichzeitig reduzierten Element-dicken. So konnte Jürgen Gläsle vom weltweiten Einsatz neuer Betone berichten - von UHPC über Textilbeton und selbstverdichtenden Beton bis hin zum transluzenten Beton.

Mit dem von Martin Möllmann, bei der Dyckerhoff AG zuständig für Produktmarketing und Weisszement-Vertrieb, moderierten „Get together“ anlässlich der Ausstellung von Leni Hoffmann  dokumentierte Dyckerhoff einmal mehr seine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Architekten und Planern. Dass das Interesse am „kunstvollen Bauen“ in dieser Zielgruppe ebenso wie die Sympathiewerte für Dyckerhoff nach wie vor sehr hoch sind, dies unterstreicht auch die Tatsache, dass es, so Martin Möllmann, „ein gigantisches Interesse der regionalen Architekturbüros für die Kölner Veranstaltung“ und somit  mehr Anmeldungen als zur Verfügung stehende Plätze gab. Insgesamt konnten an dem Abend aber 65 Architektur- und Ingenieurbüros mit rund 150 Mitarbei-tern begrüßt werden. Bleibt zu hoffen, dass bei vielen von ihnen nicht nur die Begeisterung für das Bauen mit Beton geweckt werden konnte, sondern dass sie auch bei künftigen Objekten auf das umfassende Know how und die angebotene Unterstützung durch Dyckerhoff zurückgreifen werden. 

Quelle: Dyckerhoff AG via weropress

 


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