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29.11.2010
55. BetonTage: Beton in der Architektur
Vom 8.-10. Februar 2011 dreht sich im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm wieder alles rund um den Baustoff Beton.
Auch ein spezielles Informationsangebot für Architekten steht wieder auf dem Programm. Gemeinsam mit der DBZ und Beton Marketing Süd wird am 10. Februar 2011 das Podium „Beton in der Architektur“ ausgerichtet.
Mit seinem Vortrag über „Architektur und Materialität“ eröffnet Justus Pysall, Pysall Ruge
Architekten, Berlin, der derzeit mit dem Bau des Museums für Luftfahrt in Krakau von
sich Reden macht, den Tag der Marktpartner. Prof. Horst Falkner, IBF Ingenieurbüro Dr.
Falkner, aus Stuttgart spricht anschließend über die zukünftigen baulichen Herausforderungen für Ingenieure. Am Nachmittag berichten Architekten anhand ausgewählter Projekte über ihre Erfahrungen bei der Planung und Realisierung von Gebäuden aus Beton.
Ein gelungenes Beispiel für „kreative Denkmalpflege“ ist die Studentenwohnanlage imneugebauten Olympischen Dorf in München. Die Originalbauten von 1972 wurdenkomplett rückgebaut und auf demselben Flächenareal innerhalb einer fast identischenKubatur mit Betonfertigteilen neu errichtet. Ritz Ritzer, bogevischs buero hofmann ritzerarchitekten, München, stellt das Gebäudeensemble vor.
Tilo Herlach vom Basler Büro HHF architekten berichtet über den Bau des ModezentrumsLabels 2 in Berlin. Gestalterisches Grundelement sind Sinusformen, die sich im amauffälligsten an der Fassade des Gebäudes befinden. Diese greift das Motiv der Bogenfenster der benachbarten historischen Industriehalle von „Labels Berlin 1“ auf undschafft somit einen Bezug zum unmittelbaren städtischen Umfeld.
Auch beim Entwurf des Tropenhauses Frutigen spielte die Fassadengestaltung eineelementare Rolle. Die reliefartigen, eingefärbten Betonelemente spiegeln die raue Bergweltder Alpen wider und schaffen einen reizvollen Kontrast zu dem, was mit der gängigenVorstellung eines Tropenhauses einhergeht. Daniel Messerli, Gauer Itten MesserliArchitekten & Planer, Bern, beschreibt die gestalterischen und vor allem ökologischtechnischen Herausforderungen des Objektes.
Markus Sporer, Architekturbüro Benthem Crouwel, Aachen, stellt den Erweiterungsbaudes Deutschen Bergbau-Museums in Bochum vor. Der „Schwarze Diamant“, wie der Kubus auch genannt wird, ist von hellen Gängen, Stollen und Rampen durchzogen underinnert dadurch an ein Schnittmodell eines Bergbaus.
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Quelle:
FBF Betondienst GmbH
