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In den Jahren 2008 und 2009 wurden knapp 400 Mappen mit der Aufgabenstellung zur siebten PERI Baubetriebsübung verschickt – angefordert von den unterschiedlichsten Ausbildungseinrichtungen und Fakultäten weltweit. Aus Deutschland, Österreich, Italien, aber auch aus Malaysia und den USA wurden bis zum Stichtag am 30. Juni 2009 insgesamt 36 Arbeiten eingereicht. Die Verfasser der fünf besten Lösungen wurden zur Endausscheidung nach Weißenhorn eingeladen.
Prof. Dipl.-Ing. Richard Weiß (links) und Prof. Dipl.-Ing. Karl-Friedrich Bisani (rechts) von der Hochschule München freuen sich zusammen mit Maximilian Sedlmair (Mitte) über den großen Erfolg bei der siebten PERI Baubetriebsübung. (Foto: PERI GmbH)
Dreitägige Endausscheidung
Am Tag der Entscheidung präsentierten die Teilnehmer, die tags zuvor mit ihren betreuenden Professoren angereist waren, ihre Ausarbeitungen. Anschließend stellten sich die Referenten den kritischen Fragen der Jury, die aus vier Fachleuten der Bauindustrie bestand. Am Ende des Tages wurden dann die Platzierungen bekannt gegeben, die sowohl die Präsentation und die Beantwortung der Fragen, aber auch die schriftliche Gesamtausarbeitung der Baubetriebsübung berücksichtigte:
1. Platz: Maximilian Sedlmair, Hochschule München
2. Platz: Andreas Karl Pelnar, Technische Universität Graz
3. Platz: Stefan Fröde, Hochschule Zittau/Görlitz
4. Platz: Thomas Kramer, Hochschule München
5. Platz: Lars Wiedersheim, Technische Universität München
Gewinner sind aber nicht nur diese Fünf, sondern alle Teams, die an der Baubetriebsübung teilnehmen. Und das nicht nur, da auch die Plätze sechs bis elf mit attraktiven Geldpreisen belohnt werden. Denn mit der Ausarbeitung lässt sich allen Teilnehmern ein umfassender Praxisbezug bereits während ihrer Ausbildung vermitteln: Anhand eines konkreten Projektbeispiels sind alle Belange des Baubetriebs – von der Baustelleneinrichtung über Schalungs- und Gerüstlösungen bis hin zur Bauausführung und Bauablaufplanung – zu behandeln. Dies kommt allen Beteiligten im Hinblick auf ihre spätere Tätigkeit bei den Bauunternehmen zugute.
Diese Praxisorientierung wurde mit den Referenten der Endausscheidung am dritten und letzten Tag intensiviert, indem sie das von ihnen bearbeitete Bauvorhaben in Natura begutachten konnten. Der abschließende Besuch einer Großbaustelle in Ulm rundete das abwechslungsreiche Programm ab.
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Quelle: Peri GmbH