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16.11.2007 Neue Broschüre: Architektur im Wirtschaftshochbau Ikone und Identifikation: Gebäude als urbane Signale
In ihrer umfangreichen Broschüre ‚Ikone und Identifikation: Gebäude als urbane Signale – Architektur im Wirtschaftshochbau’ stellen die Autoren Jörg M. Fehlhaber, Falk Ermert und Armin D. Rogall eine bemerkenswerte Sammlung unterschiedlichster Gebäude für Dienstleistungen, Handwerk, Handel, Industrie und Kultur vor. All diesen Bauten der 1990er Jahre bis heute ist ihre städtebauliche Signalwirkung gemein, die sie zu architektonischen ‚Ikonen’ und damit zu Identifikationspunkten im urbanen Kontext machen. Als weithin sichtbare Wahrzeichen für die globale Stärke von Städten, die in Konkurrenz zu anderen bestehen müssen, sind so in Deutschland in den letzten zwanzig Jahren beispielhafte Bauwerke international bekannter Architekten und Ingenieure entstanden. Anhand von 29 konkreten Projekten, die – um nur einige zu nennen – von Architekten wie Tadao Ando, David Chipperfield über Hilde Léon und Konrad Wohlhage bis zu Zaha Hadid stammen, belegen die Autoren, dass gerade der Wirtschafts- und öffentliche Hochbau die Architektur des 20. Jahrhunderts maßgeblich verändert hat. Die Vielfältigkeit der Konstruktionsarten der gezeigten Bauten, die alle mit Beton realisiert wurden, fällt dabei ebenso ins Auge wie die Renaissance von Sichtbeton. Darüber hinaus zeigt der intelligente Einsatz dieses Werkstoffes innovative Möglichkeiten auf, Beton unmittelbar für eine ökologisch durchdachte Architektur nutzbar zu machen. So wird die Sichtweise, Baustoff und Ressource als Einheit für eine energieeffiziente Bauweise zu betrachten, beispielhaft am Berliner GSW-Hochhaus von Sauerbruch Hutton Architekten und anhand des Low-Tech-Konzepts beim Capricon-Gebäudes von Gatermann + Schossig Architekten im Düsseldorfer Medienhafen erläutert. Die meisten der vorgestellten Bauten sind im Laufe der Jahre mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet worden. Durch ihre individuelle Formensprache trugen sie zur weit reichenden Aufwertung ihres Standortes bei und brachten ihren Bauherren einen erheblichen Imagegewinn. Auf diese Weise haben sie weit mehr als ihre Bauaufgabe erfüllt. Die gekonnte Inszenierung dieser Bauwerke symbolisiert den Stellenwert guter Architektur im Städtebau und trägt zu ihrer weitergehenden Internationalisierung bei. Die Broschüre Ikone und Identifikation kann gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro im Betonshop bestellt werden.
Ikone und Identifikation: Gebäude als urbane Signale, Architektur im Wirtschaftshochbau Hrsg.: BetonMarketing Deutschland GmbH Verlag Bau+Technik GmbH, Düsseldorf 2007 Autoren: Jörg M. Fehlhaber, Falk Ermert und Armin D. Rogall ca. 68 Seiten mit farbigen Abbildungen

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