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15.01.2007
Neu erschienen – BETON PRISMA 85
Beiträge zur modernen Architektur.
Seit mehr als vier Jahrzehnten dokumentiert BETON PRISMA mit ausgesuchten Objekten die überzeugende Flexibilität der Betonbauweise. Als Plattform für moderne Architektur bereits 1965 ins Leben gerufen, stellt die Zeitschrift der deutschen Zementindustrie in ihrer jüngst erschienenen Ausgabe die Preisträger und lobenden Erwähnungen des aktuellen Architekturpreises Beton vor. Zwei Industriegebäude, drei Museen und drei vorwiegend für Wohnzwecke genutzte Gebäude, alle mit zementgebundenen Baustoffen ausgeführt, bezeugen in ihrer Verschiedenartigkeit das breite Spektrum an konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton. Getreu dem Slogan: „Es kommt drauf an, was man draus macht“ verdeutlichen die Gebäude mit glatten oder gesäuerten Oberflächen, erbaut aus Fertigteilen, Elementwänden oder aus Transport- und Ortbeton mit pigmentierten oder selbstverdichteten Betonen, die große Bandbreite des Bauens mit Beton. Die ausgezeichneten Bauten zeigen beispielhaft, dass sich die Tendenz, Beton sichtbar zu belassen, weiter fortsetzt, vom Industriebau zum öffentlichen Bau bis hin zum privaten Wohnungsbau.
Unter den Preisträgern demonstriert das Zentralgebäude BMW-Werk, Leipzig von Zaha Hadid Architects, London einen neuen „Industriebautypus“, und unterstreicht den guten Ruf, den Beton im Industriebau als Imageträger inzwischen wieder hat. In einem Heft bietet BETON PRISMA auch Einblick in drei der wichtigsten Museumsbauten der letzten Jahre. So sind das Literaturmuseum der Moderne in Marbach von David Chipperfield Architects, das Museum Sowjetisches Speziallager Sachsenhausen, Oranienburg von schneider + schumacher Architekturgesellschaft mbH, Frankfurt und das Museum der Bildenden Künste Leipzig von Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten, Berlin, auf eindrucksvolle Weise vorgestellt.
In ihrer Qualität treten die lobenden Erwähnungen des Architekturpreises Beton hinter den Preisträgern kaum zurück: Die Wohnbauten Wohnwer(ft) im Rheinauhafen Köln von Oxen + Römer und Partner GbR, Hürth-Effferen, das Studentenwohnheim am Campus in Garching von Fink + Jocher, das Ateliergebäude Singern von beat Consoni AG, St. Gallen unterstreichen den Trend, Beton im Wohnungsbau auch an exponierten und sichtbaren Stellen einzusetzen. Nicht zuletzt verdeutlicht das Ernsting Service Center, Coesfeld-Lette von David Chipperfield, London, wie eine Stahlbetonkonstruktion zur großzügigen Arbeitsatmosphäre eines Verwaltungsgebäudes beitragen kann.
Die aktuelle Ausgabe von BETON PRISMA kann gegen eine Schutzgebühr von 9 Euro unter www.betonshop.de bezogen werden.
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Über 100 Objektberichte zum Bauen mit Beton finden sich in der neuen Objektdatenbank der Zement- und Betonindustrie .
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