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24.04.2008
Concrete Creations aus der Reihe Architecture & Materials
Die poetische Seite eines Baustoffes – 60 Projekte aus den vergangenen fünf Jahren zeigen, welch phantastische Qualitäten Sichtbeton entwickeln kann und dass Beton nicht unbedingt grau sein muss.
Aus dem Inhalt:
Phaeno Science Center in Wolfsburg, Deutschland (Zaha Hadid Architects)
Yad Vashem Museum in Jerusalem, Israel (Moshe Safdie and Associates)
21_21 Design Sight in Tokyo, Japan (Tadao Ando)
Firminy Church and Museum, Frankreich (Le Corbusier, José Oubrerie)
Casa da Música in Porto, Portugal (OMA)
Seinen einstigen Imageverlust hat Beton längst überwunden: Durch die technischen Fortschritte der letzten Jahre wurde aus dem ehemals eher tristen Werkstoff ein eindrucksvolles Material. Dank seiner besonderen plastischen Fähigkeiten ist Beton unschlagbar was die Flexibilität betrifft. Im flüssigen Zustand lässt er sich in jede denkbare Form gießen und kann so nahezu grenzenlos eingesetzt werden. Kein Wunder also, dass der Baustoff heute zu den High-Tech-Materialien zählt.
Namhafte Architekten ebenso wie Newcomer haben diesen Trend längst für sich entdeckt und so präsentiert der Titel Concrete Creations – Contemporary Buildings and Interiors eine Auswahl der 60 herausragendsten Projekte der letzten Zeit. Mit hochwertigem Bildmaterial, detaillierten Plänen sowie informativen Projektbeschreibungen zeigt der Band auf 256 Seiten eine überraschende Vielfalt an internationalen Bauten, die demonstrieren, dass Beton mehr kann als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Zu den Highlights des Buches gehören die Wohnhäuser von Wingårdh Arkitektkontor oder Akira Sakamoto, die beweisen, dass in Kombination mit anderen Materialien der Einsatz von Beton in Innenräumen eine auffallend angenehme Atmosphäre schafft. Neben dem Yad Vashem Museum in Jerusalem von Moshe Safdie überzeugt auch die Langen Foundation in Hombroich von Tadao Ando durch klare Formen und Linien. Ebenso faszinierend wirken das Phaeno Science Center in Wolfsburg von Zaha Hadid sowie das Projekt Bridging Teahouse in Peking von Fernando Romero, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Gestalt – ob als fließendes Volumen oder kantig-gewagter Schnitt – jedes für sich ein beachtenswerter Blickfang sind.
Der Band Concrete Creations ist Teil der Reihe „Architecture & Materials“, die sich der innovativen Verwendung von unterschiedlichen Materialien und Baustoffen in der Architektur widmet. In der Serie sind außerdem die Titel Magic Metal, In Full Colour, Touch Wood und Pure Plastic erschienen. Im Herbst 2008 wird die Reihe mit den Bänden Clear Glass und Set in Stone fortgesetzt.
Bildnachweis: Verlagshaus Braun; Fotografen: Stefan Schilling (Mitte), Christian Richters (unten)
Quelle:
Verlagshaus Braun