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14.07.2008

Bauindustrie legt dritte PPP-Projektbroschüre vor

Eine Idee wird Realität: Bauindustrie legt dritte PPP-Projektbroschüre vor – Erstmals mit Erfahrungsberichten aus der Betriebsphase

„Public Private Partnership“ hat sich im öffentlichen Hochbau als alternative Beschaffungsvariante durchgesetzt“. Diese Auffassung vertritt der Vorsitzende des Arbeitskreises „Private Finanzierung“ des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorsitzende des Vorstands der Bilfinger Berger AG, Dipl.-Ing. Herbert Bodner, in seinem Vorwort zur dritten PPP-Projektbroschüre des Hauptverbandes. Seit Beginn der PPP-Initiative im Jahr 2003 seien 90 Verträge mit einem Investitionsvolumen von rund 2,8 Mrd. Euro unterzeichnet worden. Über 150 weitere Projekte, die einem Investitionsvolumen von über 5 Mrd. Euro entsprächen, würden derzeit vorbereitet.

Erstmals berichtet der Hauptverband in seiner PPP-Projektbroschüre auch über Erfahrungen aus der Betriebsphase. Zum ersten Mal könne damit die Bauindustrie nachweisen, dass die angestrebten Effizienzgewinne „keine leere Versprechungen“ seien, schreibt Bodner. Alle Erfahrungsberichte zeigten, dass PPP sich als Instrument der Verwaltungsmodernisierung, als Treiber von Bau- und Dienstleistungsqualität und auch als Motor der energetischen Sanierung des öffentlichen Gebäudebestandes bewähre.

Trotz dieser Erfolge sei Public Private Partnership aber weiterhin auf politische Rückendeckung angewiesen, schreibt Bodner. Nach wie vor täten sich viele Städte und Gemeinden, aber auch die Bundesverwaltung und eine Reihe von Ländern schwer, sich dem Thema ohne Vorbehalt zu öffnen. Die deutsche Bauindustrie begrüße deshalb, dass Bundesfinanzminister Steinbrück mit der Gründung der Partnerschaften Deutschland dem PPP-Gedanken weiteren Auftrieb geben wolle. Die Partnerschaften Deutschland werde dazu beitragen, den PPP-Anteil an den öffentlichen Investitionen schneller von derzeit vier bis fünf Prozent auf die von der Bundesregierung angestrebten 15 % zu steigern. Bodner: „Unsere Broschüre Public Private Partnership soll Ihnen Mut machen, Public Private Partnership selbst zu erproben.“

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.


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