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05.09.2008 Wirtschaftsbau treibt Fahrmischertrommeln an Für 2009 prognostiziert der Verband allerdings Rückgänge.
Im Rahmen der Fachtagung „Praxis Transportbeton“ informierte Dr. Erwin Kern, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Transportbetonindustrie e.V. (BTB), über die wirtschaftliche Entwicklung der Branche im laufenden Jahr und die Erwartungen für 2009. Danach wird die Transportbetonproduktion in 2008 vor allem aufgrund der noch guten Entwicklung im Nichtwohnbau um ca. 3 % auf rund 42 Millionen Kubikmeter zunehmen.
Die Erwartungen für das kommende Jahr sind dagegen gedämpft. Im Wirtschaftsbau wird mit einer Trendwende bei den Baugenehmigungen vor allem im Bereich der Fabrik- und Werkstattgebäude gerechnet. Da der Wirtschaftsbau inzwischen mehr als 50 % des Transportbetonmarktes einnimmt, wird von dem erwarteten Rückgang auch die Transportbetonproduktion betroffen sein. Der Wohnungsbau, dessen Anteil aufgrund des mehrjährigen Rückgangs auf rd. ¼ zurückgegangen ist, kann den erwarteten Rückgang im Nichtwohnbau nicht ausgleichen, so dass insgesamt die Transportbetonproduktion im kommenden Jahr um 2 % bis 3 % zurückgehen dürfte.
Nach einer Erholung in 2006 war die Produktion an Transportbeton im Jahre 2007 um 6 % auf 40,8 Mio. m³ zurückgegangen. Was den Umsatz angeht, erwartet Dr. Kern, dass auch die Transportbetonindustrie die erheblichen Kostensteigerungen für Diesel, Strom, die Ausgangsstoffe und Löhne an den Kunden weitergeben muss. Es sei vornehmlich Aufgabe der Unternehmen, ihre Preise der aktuellen Situation anzupassen, um einen nachhaltigen Bestand des Unternehmens zu sichern. Auf Dauer könne kein Unternehmen dem Kunden Qualität anbieten, ohne kostendeckende Preise zu erzielen.
Für ein „kollektives Klagen“ sieht Dr. Kern jedoch keinen Anlass: „Die mittelfristigen Prognosen der Wirtschaftsinstitute versprechen der Transportbetonindustrie reelle Chancen in den wichtigen Marktsegmenten. Diese Chancen werden wir ergreifen.“
Quelle: Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e. V.

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