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19.03.2009 Tiefensee: Neue Strategie für deutsche Häfen Erstes Nationales Hafenkonzept
(Bild: Aintschie - Fotolia.com)
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat das erste "Nationale Hafenkonzept" zur Abstimmung mit den Ländern und Verbänden vorgelegt. Das Hafenkonzept dient dem Bund als strategischer Leitfaden für seine Hafenpolitik in den kommenden zehn Jahren. Es ist Teil des "Masterplans Güterverkehr und Logistik".
Bundesminister Wolfgang Tiefensee dazu:
"Die schwache Weltkonjunktur und die Finanzkrise haben zu massiven Einbrüchen bei den Frachten in Schifffahrt und Logistik geführt. Es ist jedoch sicher, dass sich der Trend zu zunehmender Globalisierung und internationaler Arbeitsteilung nicht umkehren wird. Der Export wird auch in Zukunft ein Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft sein. Die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße auf effiziente Häfen und gut ausgebaute Hinterlandanbindungen angewiesen. Deshalb müssen wir jetzt die Hafenentwicklung voran treiben und die Anbindungen an das Hinterland weiter ausbauen. Von gut ausgebauten Häfen profitiert ganz Deutschland mit einer Vielzahl von Industrie- und Dienstleistungsbereichen, die in allen Regionen angesiedelt sind. Die im "Nationalen Hafenkonzept" vorgesehenen Maßnahmen werden die Wettbewerbsfähigkeit unserer See- und Binnenhäfen deutlich verbessern. In 2009 und 2010 stehen für Verkehrsinvestitionen jeweils rund 12 Milliarden Euro zur Verfügung. Ausbau und Optimierung der wasser- und landseitigen Anbindung der See- und Binnenhäfen sind auch zukünftig Schwerpunkte der Verkehrspolitik des Bundes."
Ziele des "Nationalen Hafenkonzepts" sind, die hafenrelevanten Verkehrsinfrastrukturen auszubauen und Kapazitätsengpässe in den Häfen zu beseitigen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Weitere Schwerpunkte liegen darin, Ausbildung und Beschäftigung zu sichern, Umwelt- und Klimaschutz in der See- und Binnenschifffahrt zu stärken und die Sicherheit der Lieferketten zu optimieren.
"Die Maßnahmen des Nationalen Hafenkonzepts helfen, die Konjunkturschwäche zu überwinden und den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken," so Tiefensee weiter. "Von Beginn an wird die Umsetzung des Hafenkonzepts zu mehr Aufträgen in der Baubranche und zu mehr Arbeitsplätzen in der Hafen- und Logistikwirtschaft sowie den hafenbezogenen Industrien führen. Ich appelliere an alle Beteiligten, die Maßnahmen des Hafenkonzepts zügig umzusetzen."
Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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