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19.05.2008
Jahrestagung der info-b in Wiesbaden
Steigende Mitgliederzahlen und verstärkte
Marketingaktivitäten im Bereich Betonwerkstein

Der Vorstand der info-b. Rechts am Rednerpult info-b Geschäftsführer Stefan Heeß.
Mitte April trafen sich in Wiesbaden die Mitglieder der Informationsgemeinschaft Betonwerkstein e.V. - kurz „info-b“ - zu ihrer Jahrestagung 2008. Neben den üblichen Regularien und den Berichten von Vorstand und Geschäftsführung stand in diesem Jahr ein Vortrag zum Thema „Gelebtes Marketing“ im Mittelpunkt der Versammlung.
Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten im Berichtsjahr 2007/2008 eröffnete Karl-Heinz Hölzgen, Vorsitzender des Vorstands der info-b, die diesjährige Mitgliederversammlung. Dabei appellierte an die Mitglieder eindringlich, in ihren Betrieben noch mehr Jugendliche auszubilden; denn, so Karl-Heinz Hölzgen, „wenn Sie heute nicht ausbilden, fehlen Ihnen morgen die Fachkräfte“.
Dass zumindest der info-b der „Nachwuchs“ noch nicht ausgeht, das zeigen die steigenden Mitgliederzahlen, die info-b Geschäftsführer Stefan Heeß in seinem Jahresbericht vermelden konnte. Herausragende Aktivitäten der Informationsgemeinschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr waren unter anderem eine in Zusammenarbeit mit dem Gebäudereiniger-Handwerk im vergangenen Dezember durchgeführte Seminarveranstaltung zum Thema „Reinigung und Pflege von Betonwerksteinbelägen“ an der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt am Main. Als Sonderdruck erschienen ist im letzten Jahr auch der bereits in mehreren Fachzeitschriften und im Betonwerkstein-Kalender 2007 veröffentlichte Aufsatz von Vorstandsmitglied Wolfram Reinhardt zur „statischen Bemessung von Belägen und tragenden Bauteilen aus Betonwerkstein“ an. Zum selben Thema fand auch im Zementwerk Deuna ein entsprechender Workshop statt.
Als weitere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen nannte Stefan Heeß die Mitarbeit am Betonwerksteinkalender 2008 sowie die Herausgabe eines Bildband mit dem Titel „Meisterklasse.Betonwerkstein.Info“ der zum einen die an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm entstandenen Meisterstücke der letzten zehn Jahre präsentiert und zum andern über das traditionsreiche Berufsbild des Betonwerkers sowie die in Deutschland einzigartige Ulmer Meisterschule informiert.
Nach wie vor aktuell im Angebot der info-b ist auch der Schnelltest für Betonwerksteinreiniger, der es erlaubt, in kürzester Zeit unterschied-lichste Reinigungsmaterialien direkt vor Ort auf ihre Eignung für Beton-werksteinbeläge zu prüfen. Damit soll vermieden werden, dass es durch den Einsatz falscher, weil aus Gründen ihrer chemischen Zusammensetzung ungeeigneter Reiniger zu Schädigungen in der Betonwerksteinoberfläche kommt. Bereits angelaufen sind auch die Vorarbeiten für die geplante Überarbeitung und Neuauflage des Betonwerkstein-Katalogs, der jedoch nicht mehr als abgeschlossenes Gesamtwerk in Printform erscheinen wird. Vielmehr ist daran gedacht, dass künftig alle Aktualisierungen als Download aus dem Internet erfolgen sollen. Um speziell in Zielgruppe der Architekten anzusprechen, will man künftig vermehrt aktuelle und beispielhafte Objekte aus dem Bereich Betonwerkstein und Terrazzo publizieren. Zusätzlich wird sich die info-b 2008 in diesem Jahr auch auf der Messe GalaBau in Nürnberg mit einem kleinen Stand präsentieren.
Im Vortragsteil der Veranstaltung ging es in diesem Jahr um das Thema „Gelebtes Marketing – Was habe ich, was andere nicht haben?“. Als Referent konnte - wie schon im Vorjahr - Karl Erdle von der Akademie Handel in München gewonnen werden. Er beeindruckte auch diesmal die Zuhörer mit einem wahren Feuerwerk an praxisbezogenen Denkanstößen. Vor allem machte er deutlich, dass der erste Schritt zum Kunden oft über den Service geht und zwar auch ganz besonders über den Service vor und nach dem Kauf. So ist es in den meisten Fällen nicht der Preis, sondern mangelnde Service-Qualität, die einen Kunden dazu be-wegen, bei einem Unternehmen nicht oder nicht mehr zu kaufen. An-schaulich machte Erdle auch deutlich, dass alle Probleme des Wirtschaftens letztendlich Kommunikationsprobleme und dass die meisten Kaufentscheidung „emotional aufgeladene Bauchentscheidungen“ sind. Denkanstöße und Tipps für die tägliche Arbeit mit dem Kunden, die mit Sicherheit bei vielen auf offene Ohren gestoßen sind.
Quelle und weitere Informationen im Internet unter
www.info-b.de.
