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08.07.2009 Baustoffindustrie: Politik muss bei Konjunkturpaketen aufs Tempo drücken 
„Die Baustoffproduktion ist im ersten Quartal 2009 um 20 Prozent eingebrochen, der Umsatz ging um 18 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 3 Prozent zurück“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden e.V., Dr.-Ing. Gernot Schaefer, auf der Mitgliederversammlung am 25. Juni 2009 in Berlin.
Im Jahr 2008 hatte sich ein Rückgang bereits angedeutet: Beschäftigung: -2,3 Prozent auf rund 137.000 Zahl der Unternehmen: rund 4.000 Gewinnung mineralischer Rohstoffe: rund 600 Millionen Tonnen Umsatz: +1,2 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro Gesamtproduktion: -3,6 Prozent Kapazitätsauslastung: -3,2 Prozentpunkte auf 75,4 Prozent
„Die Bundesregierung hat mit den Konjunkturpaketen I und II in dieser schwierigen Situation bemerkenswert schnell und pragmatisch gehandelt. Nun müssen Bund, Länder und Gemeinden auch dafür sorgen, dass die Pakete ihre antizyklische Wirkung schnell entfalten“, betonte Schaefer. Immerhin sollen 2009 und 2010 mehr als 20 Milliarden Euro in baurelevante Investitionen zur Modernisierung der Infrastruktur und zur energetischen Sanierung fließen. Im Wohnungsbau ist hingegen noch Handlungsbedarf gegeben. „Es muss kurzfristig mehr getan werden, um dem historischen Tiefststand an Fertigstellungen im Wohnungsbau entgegenzuwirken. Wir schlagen u.a. vor, die Abschreibungssätze für den Mietwohnungsbau von 2 auf 4 Prozent anzuheben“, sagte Schaefer.
Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen „Konjunkturperspektiven 2009“ und im Jahresbericht „Aufgaben, Themen und Ziele 2009/2010“ unter http://www.baustoffindustrie.de

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