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15.12.2009

Bauminister aus Bund und Ländern treffen sich auf Schloss Dyck in Jüchen

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer hat bei seinem Antrittsbesuch bei
den Bauministern der Länder gezielte Maßnahmen für ländliche Räume
angekündigt.

    

Ramsauer: "Ich will die Menschen in dünn besiedelten
 Landstrichen stärker unterstützen. Wir werden die Städte und
 Gemeinden im ländlichen Raum deshalb gezielter fördern als
 bisher. Städte sind ohne ihr Umland nicht denkbar. Allerdings
 braucht der ländliche Raum wiederum funktionierende
 Versorgungszentren. Stadt und Land: diesen Zusammenhalt müssen
 wir stärken. Wichtig ist ein Zusammenspiel von Städten,
 ländlichen Regionen und unseren Natur- und
 Kulturlandschaften."
   
    
"Wir starten jetzt eine Initiative speziell für den ländlichen
 Raum. Das Maßnahmenpaket wird 2010 zunächst mit 20 bis 30
 Millionen Euro aufgelegt - und dann Schritt für Schritt
    aufgestockt"
, sagte Ramsauer weiter.


Der Bund werde den Städten bei der Bewältigung der anstehenden 
Aufgaben auch weiterhin helfen, gemeinsam mit den Ländern, so der 
Bundesbauminister. Die Bund-Länder-Programme zur Städtebauförderung
sollen auf dem jetzigen hohen Niveau gehalten werden. Besonderes
 Augenmerk gilt dabei den Innenstädten und Ortskernen. Alle Programme 
werden inhaltlich stärker auf dieses Ziel ausgerichtet. Das 
Zentrenprogramm wird von jetzt 43 Millionen auf 75 Millionen 
aufgestockt.



Der Bundesbauminister will die Städtebauförderungsprogramme außerdem
 flexibler und unbürokratischer ausgestalten. Er appellierte an seine
 Länderkollegen, die Landesrichtlinien für die Programme einfacher und
 einheitlicher zu machen.

 Ramsauer: "Wir müssen unnötige Bürokratie abbauen, damit wir
 den Städten und Gemeinden passgenau und rasch helfen können."
  


Die Bauminister aller Bundesländer trafen sich am 11.12. zur jährlichen
Bauministerkonferenz. In diesem Kreis stimmen die Länder ihre Bau- und
Stadtentwicklungspolitik untereinander und mit dem Bund ab. Dieses
 Jahr fand das Treffen in Nordrhein-Westfalen auf Schloss Dyck statt,
 einem der bedeutendsten Wasserschlösser des Rheinlandes. Das
 frühbarocke Schloss mit seinen Parks und Gärten ist ein gutes Beispiel 
für die erfolgreiche gemeinsame Stadtentwicklungspolitik von Bund und
 Ländern: Es ist heute eines der wichtigsten kulturellen Zentren der 
Region - ein Besuchermagnet. In das Sanierungsgebiet sind rund 18,6 
Millionen Euro an Fördermitteln geflossen, davon fünf Millionen vom 
Bund.

Kontakt:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bürgerservice
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo[dont like]@[spam]bmvbs.bund.de 

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung


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