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04.07.2008 Absatzentwicklung von Flugasche Weitere Festigung im Betonmarkt 2007
Nach jüngsten Erhebungen des BVK, Bundesverband Kraftwerksnebenproduk-te e. V., konnte im Jahr 2007 mit ca. 4,16 Millionen Tonnen Gesamtmenge an vermarkteter Steinkohlenflugasche eine weitere Festigung in den Absatz-märkten erreicht werden. Profitiert hiervon haben insbesondere die Anwendungen im Betonbereich: Nutzung von Steinkohlenflugasche, zertifiziert als Bauprodukt nach DIN EN 450, im Marktsegment Transportbeton und Werkfrischmörtel blieb die genutzte Menge mit 2,24 Millionen Tonnen (minus 2,4 %), trotz rückläufigen Marktes fast auf dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Betonpflaster, -borde, -platten, -steine, -fertigteile und -erzeugnisse wurden mit 0,67 Millionen Tonnen (plus 5,1 %) erfreuliche Zuwächse verzeichnet, während die Verwendung von Flugasche für die Zementherstellung mit 426.000 Tonnen (plus 9,25 %) sogar ein Allzeit-Hoch in diesem Marktsegment darstellt. Die Nutzung im Segment Bergbau/Trockenbaustoffe mit 619.000 Tonnen war wie auch im Vorjahr weiter rückläufig (minus 8,8 %).
Die Anwendung von Flugasche zur Herstellung von Mauersteinen und Keramischen Erzeugnissen konnte weiter auf 48.000 Tonnen (plus 13,9 %) gesteigert werden, während für den Straßen-, Wege-, Erd- und Grundbau mit 161.000 Tonnen erheblich weniger als im Vorjahr verwendet wurde (minus 43 %). Insgesamt gehen die im BVK organisierten Vermarkter und Erzeuger von Baustoffen aus Kohlekraftwerken zukünftig weiterhin von einem stabilen bis wachsenden Absatzmarkt aus.
Flugasche ist ein umweltfreundlicher Baustoff. Die Anwendung als Betonzusatzstoff ermöglicht es, Beton hoher Qualität herzustellen. Durch die Anwen-dung von Flugasche als Betonzusatzstoff Typ II (Puzzolan) werden natürliche Ressourcen geschont und die Umwelt durch Substitution vergleichbarer Baustoffe entlastet, die sonst energieaufwendig gewonnen, aufbereitet oder hergestellt werden müssen.
Bei den in Deutschland genutzten Mengen von ca. 3 Millionen Tonnen Flugaschen als Betonzusatzstoff werden jedes Jahr etwa 2,4 Mio. Tonnen Gesteinskörnung und 1,4 Mio. Tonnen Zement substituiert. Allein durch Ersatz dieser Zementmenge konnten jährlich ca. 750.000 Tonnen Kohlendioxid-Emission vermieden werden.
Quelle: Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte e.V., BVK

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