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27.07.2010

Startschuss für die Tanzenden Türme in Hamburg

So werden die „Tanzenden Türme“ und der Hotelneubau lt. Planung zukünftig aussehen. (Foto: www.datenland.de)

Seit Ende 2009 drehen sich die Kräne auf dem Hamburger Grundstück Reeperbahn 1. Hier baut die STRABAG Real Estate (SRE) ein Hochhausprojekt mit dem Namen Tanzende Türme sowie ein Hotel (Arcotel); mit der alten Bowlingbahn wurde der Vorgängerbau bereits abgerissen. Auf dem 5.400 Quadratmeter großen Grundstück sollen eine viergeschossige Tiefgarage, zwei Bürohaustürme und ein Gebäuderiegel für ein Hotel mit einer Bruttogeschossfläche von zusammen ca. 60.000 Quadratmetern errichtet werden. Basis der Planungen ist der preisgekrönte Wettbewerbsentwurf der Hamburger Architekten Bothe Richter Teherani (BRT), der zwei bis zu 24 Etagen hohe, gläserne Türme mit geneigten und geknickten Fassaden vorsieht. Dieses Ensemble spiegelt die Lebendigkeit des Standortes mit der scheinbar tanzenden Ausgestaltung des Hochhauspaares wider. Das Investitionsvolumen beträgt 188 Millionen Euro; als Generalunternehmer fungiert die Ed. Züblin AG, Direktion Nord, Hamburg/Schleswig-Holstein. Im Sommer 2012 soll das Ensemble bereits fertig gestellt sein und dann das neue Tor zur Reeperbahn bilden.

Beginn der Sohlenbetonage vor der Kulisse des ebenfalls mit Baustoffen von Holcim errichteten DWI Astra-Turmes (hinten links) (Foto: Holcim)

Insgesamt kommen beim Neubau der Tanzenden Türme rund 30.000 m³ Transportbeton zum Einsatz. Als Bindemittel für den Beton werden ca. 10.000 Tonnen umweltschonender CEM III/A 32,5N-LH/NA und CEM II/B-S 32,5R-NA von der Holcim (Deutschland) AG eingesetzt, d. h. der Hochofenzement Duo 3 N-LH/NA aus dem Werk Höver bzw. der Portlandhüttenzement Ferro 3 R-NA aus dem Werk Lübeck. Deren Hauptvorteile liegen neben der guten Verarbeitbarkeit, gemäßigten Anfangs- und höheren Endfestigkeiten bei dennoch annähernd niedriger Hydratationswärme. Hinzu kommt der um bis zu 50% verringerte CO2-Ausstoß bei der Herstellung dieser hüttensandhaltigen Zemente gegenüber herkömmlichen Portlandzementen.

Dimitri Prudovski, Regionalleiter Betontechnologie der Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH Hamburg für dieses Bauvorhaben, war mit dem Baufortschritt und der Qualität der eingesetzten Baustoffe mehr als zufrieden: „Bereits bei der Sohlenbetonage konnten wir unsere Kompetenz unter Beweis stellen. Angefangen von den Holcim-Zementen über die Glensanda-Splitte und SBU-Kiese bis hin zu den Fließmitteln auf PCE-Basis funktionierten unsere Ausgangsstoffe hervorragend. Der Einbau der 1.800 m³ Bodenplatten-Kernbeton, der 650 m³ Unterbeton (jeweils C30/37 XC3) sowie der 200 m³ Oberbeton (C30/37 XS1 XD1 XM2) bereitete nicht einmal in der Zielkonsistenz F5 Probleme. Die Bodenplatte (Oberbeton mit Flugasche und PCE in F4) wurde reibungslos geglättet. Last but not least klappte trotz der Innenstadtlage selbst in der Hauptverkehrszeit die Belieferung aus unseren TB-Werken Eidelstedt, Wandsbek und Hafencity ausgezeichnet.“

Projektleiterin Silke Pförtner (Züblin) ergänzte: „Diese Sohle ist das Herzstück der Gründung für die Türme, da keine Tiefgründung ausgeführt wurde. Dies sieht man auch schon an den nicht alltäglichen 19 Lagen Bewehrung in der unteren Lage der 3,25 m dicken Sohle. Zum einen steht die Betonage der 2.600 m³ unter enormem Zeitdruck, da die Anwohner nachts verständlicher Weise nachts wieder ruhig schlafen sollen. Umso wichtiger ist es, dass alles reibungslos abläuft. Dies ist bereits die zweite Großbetonage, die ich gemeinsam mit dem Baustofflieferanten Holcim sowie dem Betonpumpendienst betonlift durchführe. Und nach den ersten 6.500 m³ zeigt sich auch hier wieder die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Partner. Dies beginnt schon in der Vorphase mit kompetenter und zielorientierter Beratung.“

Quelle: Holcim (Deutschland) AG


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