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03.03.2011
Rhein-Galerie in Ludwigshafen

Bereits wenige Monate nach der Eröffnung der Rhein-Galerie ist die markante Architektur des Einkaufszentrums mit seinem Membrandach zum neuen Symbol der Ludwigshafener Innenstadt geworden. Foto: HeidelbergCement/Fuchs
Der Rhein als Inspirationsquelle
Bereits wenige Monate nach der Eröffnung der Rhein-Galerie ist die markante Architektur des Einkaufszentrums mit seinem Membrandach zum neuen Symbol der Ludwigshafener Innenstadt geworden. Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit versorgte die Heidelberger Beton GmbH, Gebiet Rhein-Haardt die Großbaustelle am Rheinufer in Liefergemeinschaft mit insgesamt 32.000 Kubikmetern Transportbeton.
Auf dem ehemaligen Areal des Zollhofhafens direkt am Rheinufer realisierte die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG für den Investor Union Investment Real Estate in rund zweieinhalb Jahren die Rhein-Galerie Ludwigshafen. Für die schlüsselfertige Bauausführung war die Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart, verantwortlich, die das Projekt Rhein-Galerie Ludwigshafen gemeinsam mit dem Generalübernehmer ECE verwirklichten.
Im Anschluss an den nordöstlichen Bereich der Innenstadt gelegen und mit direktem Zugang zur Fußgängerzone, bietet das neue Einkaufszentrum auf insgesamt 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche über zwei Etagen eine Einkaufs- und Erlebnispromenade mit circa 130 Läden sowie Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben. Mit seinen beiden gläsernen Kopfbauten orientiert sich der Haupteingang des Centers zum neuen Stadtplatz. In Anlehnung an den Hamburger Jungfernstieg gestalteten die Architekten der ECE den Außenraum und schufen für Ludwigshafen an dieser Stelle erstmals einen direkten Zugang von der City zum Rhein. Als Treffpunkt und Veranstaltungsort lädt die neue Rheinpromenade mit eigener Gastronomie zum Verweilen ein.
Der Bezug zum Wasser ist das prägnante Thema innerhalb der Architektur der Rhein-Galerie. Mit der wellenförmigen Gestaltung der seitlichen Bögen und der gerundeten Formen im gesamten Innen- und Außenbereich thematisieren die ECE-Architekten den Rhein. Für die Umsetzung belieferte die Heidelberger Beton GmbH, Gebiet Rhein-Haardt, die Großbaustelle am Rheinufer in Liefergemeinschaft mit insgesamt 32.000 Kubikmeter Transportbeton. Heidelberger Beton GmbH, Gebiet Rhein-Haardt übernahm ein Drittel der Lieferung an das ausführende Bauunternehmen Züblin. Neben geringer Mengen an Transportbeton der Festigkeitsklasse C12/15 für Sauberkeitsschichten wurden an die 1.200 Kubikmeter eines C35/45 Transportbetons für die Erstellung schlanker Bauteile angeliefert. Des Weiteren kamen Transportbetone der Festigkeitsklassen C20/25, C25/30 und C30/37 an verschiedenen Stellen auf der Baustelle zum Einsatz. Die beengte Platzsituation auf der Großbaustelle zwischen Innenstadt und Rheinufer forderte von Züblin und den Betonlieferanten eine gut aufeinander abgestimmte Organisation und Logistik bei der
Der Bezug zum Wasser ist das prägnante Thema innerhalb der Architektur der Rhein-Galerie. Mit der wellenförmigen Gestaltung der seitlichen Bögen und der gerundeten Formen im gesamten Innern- und Außenbereich thematisieren die ECE-Architekten den Rhein. Foto: HeidelbergCement/Fuchs
Spektakulär und weithin sichtbar ist das 25.000 Quadratmeter große weiße Membrandach, das sich über eine Stahlkonstruktion wölbt und über die seitlichen, wellenförmigen Bögen wieder den Bezug zum Rhein herstellt. In der Nacht wird das Membrandach abwechselnd blau und weiß angestrahlt. Eine selbstreinigende teflonartige Beschichtung gewährleistet, dass das Glasfasergewebe sauber bleibt. Ebenfalls in der Gestaltung der Innenräume dominiert Wasser als Thema. Zwei ineinandergreifende elliptische Lichthöfe schaffen im Zentrum der 300 Meter langen Ladenstraße eine großzügige, mehrgeschossige Raumsituation mit einem Brunnen mit einer sieben Meter hohen Wasserfontäne.
Bei der Planung und Umsetzung achteten alle Beteiligten auf Nachhaltigkeit und praktizierten Umweltschutz. Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß zu senken, standen dabei im Vordergrund. Mithilfe von zahlreichen elliptischen Glasdächern entlang der zentralen Galerie-Achse steht ein Maximum an Tageslicht zur Verfügung, was zur Verringerung des Stromverbrauchs und damit zur Reduzierung der CO2-Belastung der Umwelt führt. Des Weiteren entwickelten die Architekten ein Trinkwasser- und Abwasserkonzept entsprechend der aktuellen ökologischen Ansprüche. Für die nachhaltige Planung sowie die vorbildliche städtebauliche Integration bekam die Rhein-Galerie Ludwigshafen bereits das Vorzertifikat in „Gold“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) verliehen.
Bautafel:
Bauherr/ Projektentwicklung, Generalplanung, Vermietung und Management: ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG, Hamburg
Projektpartner/Investor: Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg
Architekten: ECE-Architekten, Hamburg
Bauausführung: Ed. Züblin AG, Stuttgart
Bauzeit: 2008 - 2010
Betonlabor: Betotech GmbH – Prüfstelle Eppelheim, eine Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH
Betonlieferant: Heidelberger Beton GmbH, Gebiet Rhein-Haardt
Produkteinsatz: 32.000 m³ Transportbeton der Liefergemeinschaft aus Heidelberger Beton GmbH – Gebiet Rhein-Haardt, Cemex AG und der Frischbeton AG
Der Transportbeton-Anteil der Heidelberger Beton GmbH - Gebiet Rhein-Haardt entspricht 1/3 der Gesamtmenge.
Quelle:
HeidelbergCement in Deutschland