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05.01.2010
Park Inn Frankfurt Airport: Prädestiniert für die Fertigteilbauweise
Gerade Geometrien erlauben optimal bemessene Betonfertigteile: Das Park Inn im Erschließungsgebiet Gateway Gardens ist ein Beispiel baulicher Ökonomie.
„Ein Objekt wie dieses ist mit seinen klaren Linien hervorragend für die Betonfertigteilbauweise geeignet. Auch der große Wiederholfaktor von Geschoss zu Geschoss spricht für Doppelwandelemente und Elementdecken. Das Montagetempo des Bauunternehmens war entsprechend hoch, und der gesamte Rohbau stand in einem knappen halben Jahr“, erklärt Jürgen Stroh vom Vertriebsinnendienst der Niederlassung Bischofsheim der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, zum Hotelneubau Park Inn am Flughafen Frankfurt am Main. Im Auftrag des Generalunternehmers Baresel GmbH, Leinfelden-Echterdingen, lieferte das Fertigteil-Unternehmen an die 11.000 qm Stahlbetonfertigteile für die gesamte tragende Konstruktion – für Außenwände, Decken und Tragwände im Innenbereich – auf die Baustelle an der Amelia-Mary-Earhart-Straße im neuen Stadtteil Gateway Gardens.
In Sichtweite von Terminal 2 des Flughafens Frankfurt am Main entsteht ein neues Park-Inn-Hotel. (Foto: Cemex GmbH)
79 m lang und 15,5 m tief ist das Park Inn, und inzwischen hat der Rohbau seine volle Höhe von sechs oberirdischen Geschossen plus einem zurückgesetzten Technikgeschoss erreicht. Die oberirdische Bruttogeschossfläche misst etwa 8.000 qm.
209 Zimmer mit einer Standardgröße von geräumigen 21 qm, vier hochmoderne Konferenzräume von insgesamt 200 qm, ein 250-qm-Restaurant: Viel Platz wird die Rezidor Hotel Group, Brüssel, ihren Gäste ab Mitte kommenden Jahres bieten. Projektentwickler ist die Lang & Cie. Real Estate AG, Frankfurt am Main. Der Entwurf stammt vom Frankfurter Architekturbüro Neumann Architekten GmbH.
3.850 qm Doppelwandelemente und 7.500 qm Elementdecken (Foto: Cemex GmbH)
Wer heute auf der A3 das Flughafenterminal 2 passiert, sieht auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn in etwa 500 m Entfernung die Fassade des Park Inn im Rohzustand und noch unverblendet. Aus der Nähe sind die einzelnen Doppelwandelemente zu erkennen, aus denen sich die Außenwand vom 1. bis 6. Obergeschoss zusammensetzt: Jedes ist ca. 6,70 m breit und 2,82 m hoch, mit zwei Fensteröffnungen von 1 x 2 m je Element – Stichwort Wiederholfaktor. Die Fenster reichen im norddeutschen Stil bis zum Boden.
Vom Keller bis zum Dach: Die tragenden Teile der Konstruktion bestehen aus Betonfertigteilen. (Foto: Cemex GmbH)
Insgesamt 20 cm stark sind die Doppelwandelemente für die Gebäudehülle. Eine 6-cm-Außenschale und eine 5-cm-Innenschale aus einem Beton der Festigkeitsklasse C 30/37 sind mit Gitterträgern verbunden, und der Raum zwischen den Schalen wurde nach der Montage auf der Baustelle mit Transportbeton vergossen: Nach dem Aushärten wirkt der Gesamtquerschnitt monolithisch. Ein vergleichbares Prinzip griff bei den Elementdecken, denn auch sie sind Halbfertigteile. Die hier allesamt 6 cm schlanken und 6,62 x 2,40 m großen Deckenbauteile wurden am Einbauort mit 14 cm Aufbeton ergänzt. Durchbrüche für die Installationsschächte wurden nach Vorgabe des Bauunternehmens schon im Fertigteilwerk angelegt.
Jürgen Stroh: „Von der Einbauökonomie hatten die Deckenelemente, die Doppelwände für die Fassade und die 6,30 m langen Innenwände alle ein Optimalmaß: Mit jedem Hub eines normalen Baustellenkrans ließ sich eine möglichst große Fläche herstellen.“
Quelle:
CEMEX Deutschland AG
