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23.01.2012 Objektbericht: Alfenzbrücke bei Lorüns/A Die Fahrradverbindung zwischen Bludenz und Schruns führt durch ein außergewöhnliches Brückenbauwerk, das eher einer Skulptur als einer Ingenieurkonstruktion gleicht. Die unweit der österreichischen Ortschaft Lorüns gelegene Alfenzbrücke befindet sich am Eingang des Montafons im Vorarlberg, einem 39 km langen Tal. Es wird von der Ill durchflossen, einem reißenden Fluss, der häufig starkes Hochwasser mit sich führt.
In Kastenform ausgebildet, besteht die Alfenzbrücke auf beiden Seiten aus bis zu 4,30 m hohen Fachwerkträgern aus Beton. An zwei von vier Enden gehen diese in kurze Wandflächen über, die Fußgängern und Radfahrern ein Gefühl der Sicherheit vermitteln sollen. Dazu trägt auch die Überdachung bei, die zudem vor dem Lärm der stark befahrenen Schnellstraße schützt. Die Form der Bauwerks basiert auf den gedeckten Brücken des Vorarlberg, die hier eine lange Tradition haben.
Die Brücke überspannt nahezu 30 m, die Decken- und Bodenplatte wirken als Ober- bzw. Untergurt und tragen wesentlich zur Tragfähigkeit bei. Die Diagonalen der Fachwerkträger sind in unterschiedlichen Abständen angeordnet. Aufgrund der monolithischen Bauweise ohne Fugen ist das Bauwerk relativ wartungsarm und durch die Verwendung von Stahlbeton auch wirtschaftlich ausgeführt.
Weitere Bilder und Infos in der Beton-Objektdatenbank.
Bildnachweis: Friedrich Böhringer, Dornbirn/A

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