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21.10.2011 Beton-Skulpturen zur Wallfahrt 
Die Heilig-Rock-Skulpturen werden von den Bürgern als Orte der Begegnung gerne genutzt. Foto: KANN, Bendorf
Heilig-Rock-Skulpturen als Begegnungsstätten
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das gilt auch für die Heilig-Rock-Wallfahrt, die nächstes Jahr in Trier stattfinden wird. Um auf das kirchliche Großereignis aufmerksam zu machen, ließ das Bistum Trier zum diesjährigen Vorbereitungsjahr zur Wallfahrt acht Skulpturen aus Beton aufstellen, die das Gewand Christi in stilisierter Form darstellen.
Die Heilig-Rock-Wallfahrt findet in unregelmäßigen Abständen statt. Die beiden letzten Termine waren 1959 und 1996. Nun wird die Reliquie 2012 wieder für die Gläubigen zugänglich sein. Aus diesem besonderen Anlass wird das Konfessionen übergreifende Ereignis schon im Vorfeld optisch in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Bereits jetzt setzen die zwei Tonnen schweren Skulpturen ein Zeichen als Ort der Begegnung.
Die Sonderbauteile sind aus zwei übereinander angeordneten Elementen gefertigt: Der in grau gehaltene Sockel ist rund und wird durch Scheinfugen in fünf Teile geteilt. Sie sollen die fünf Kontinente symbolisieren. An der Seite ist in Großbuchstaben umlaufend das Motto der Wallfahrt zu lesen: „Und führe zusammen, was getrennt ist.“ Die obere Ebene bildet das Logo der Wallfahrt, das den Heiligen Rock in rotem Beton darstellt. Es ist massiv gefertigt und liegt lose auf dem Sockel auf.
Bereits viermal wurde die Skulptur in Trier aufgestellt, unter anderem auf dem Domfreihof und vor der Porta Nigra. Weitere Exemplare befinden sich in Koblenz am Jesuitenplatz und am Löhrrondel. Auch in Saarbrücken und an der Saarschleife in Orscholz sorgen die Skulpturen für Aufmerksamkeit. Bereits jetzt haben die Bürger die Orte der Begegnung für sich entdeckt. Eine Nutzung als Sitzfläche ist dabei ausdrücklich erlaubt. Insgesamt bietet der „Heilige Rock“ Platz für sechs Menschen, die sich unter seinem Zeichen in Frieden und Einheit zusammenfinden können.
Quelle: Kann GmbH - Pressebüro Dieter Last


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