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28.07.2011 ESW-Hochleistungsbeton Die ESW-Betone der neuen Generation lassen sich wie Normalbeton produzieren, transportieren, pumpen und ohne Zusatzaufwand einbauen: eine entscheidende Weiterentwicklung. Der Hochleistungsbaustoff eignet sich ohne Beschichtung für Anwendungen im Bereich der Expositionsklasse XA3.
Selbst eine extreme Bewährungsprobe bestand der ESW-Beton problemlos: 72 Stunden lang wurde der Beton einer 96prozentigen Schwefelsäure bei 120°C ausgesetzt. Die MPA Berlin-Brandenburg kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass die Betonsorte bei Angriff durch aggressive Medien sowohl unter Dauerbelastung wie auch beim Einsatz als Sekundärbarriere ohne Beschichtung eingesetzt werden kann. Die erhöhte Säurewiderstandsfähigkeit von ESW-Beton resultiert aus der hohen Dichtigkeit des Baustoffs und maximaler chemischer Beständigkeit der Bindemittelmatrix.

Anschliff von ESW-Beton nach dem Schwefelsäure-Test: Selbst unter extremer Belastung zeigen die Außenflächen keine deutlichen Schädigungen.
Die Eignung von ESW-Beton für eine spezifische Anwendung, lässt sich am besten nach einer Analyse des Mediums feststellen, mit dem der Beton später in Berührung kommt.
Die wichtigsten Vorteile von ESW-Transportbeton:
Der Bauherr erspart sich kosten- und zeitaufwendige zusätzliche Schutzmaßnahmen. - Bauausführung verkürzt und vereinfacht sich. - Man erzielt eine Oberfläche, die neben einem erhöhten Säurewiderstand auch einen erhöhten Abriebwiderstand vorweisen kann. - Der neue Baustoff erlaubt es, Inspektions- und Wartungsintervalle zu verlängern, was Stillstandszeiten und Revisionen minimiert. - ESW-Beton ist auch in Hinsicht auf Nachhaltigkeit ein richtungweisendes Produkt, weil er problemlos recycelfähig ist.
Quelle/Bildnachweis: CEMEX Deutschland AG, Düsseldorf


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