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21.07.2010 Die Weltmeisterschaft kann kommen! Talstation Planet-Planai, Schladming 2013 kommt die Alpine Ski-Weltmeisterschaft nach Schladming. Die Vorbereitungen für dieses sportliche Großereignis laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Beim Bau der architektonisch außergewöhnlichen Talstation Planet-Planai steht das neue Traggerüst Staxo 40 im Einsatz.
Der großflächige Loop wird mit einer Sonderschalung auf Staxo 40 und Staxo 100-Gerüsttürmen geschalt.
50.000 begeisterte Fans, Stimmung ohne Ende und Slalom-Akrobatik auf höchstem Niveau - das Nightrace auf der Planai ist das absolute Highlight für die internationale Slalom-Elite und nach Kitzbühel das größte alpine Ski-Spektakel in Österreich/in den Alpen. Es wird noch besser: Im Jahr 2013 kommt die Alpine Ski-Weltmeisterschaft nach Schladming und mit ihr alle Weltcup-Superstars. Die Vorbereitungsarbeiten für dieses sportliche Großereignis laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Der „Planet-Planai“ – das neue Talstationsgebäude der Planai-Bahnen – ist mit 12,5 Millionen Euro Investitionsvolumen das Herzstück der umfangreichen Bauarbeiten. Für die Ortbetonarbeiten setzt die bauausführende Arge Granit – Haider auf die leistungsstarke Schalungstechnik von Doka. Die neue Talstation der Planai-Seilbahn besticht durch ihr außergewöhnliches Design in Form eines dynamisch geschwungenen „Loopings“ das den gesamten Gebäudekomplex umspannt und in Kombination mit einer mehr als 1.000 m² großen, bespielbaren Glasfassade das Zielgelände als architektonischen Hot-Spot in Schladming völlig neu definieren wird. Der „Planet-Planai“ umfasst neben dem großzügig dimensionierten Zugangs- und Gästebereich, das Headquarters der Planai-Bahnen sowie Büroflächen für wichtige Partner wie zum Beispiel den Wintersportverein Schladming. Mit der Bauausführung dieses Großprojekts wurde eine Arbeitsgemeinschaft aus der Bauunternehmung Granit Graz und der Gebrüder Haider & Co Bauunternehmung Kapfenberg als Generalunternehmer beauftragt. Die Vorgaben des Bauherrn sind hoch gesteckt: In lediglich sieben Monaten Bauzeit muss der großvolumige Gebäudekomplex fertiggestellt sein - Abbruch der bestehenden Talstation und bezugsfertiger Innenausbau des neuen Aufnahmegebäudes inklusive. Ein denkbar knapper Zeitplan auch angesichts der anspruchsvollen Architektur des Loops, der in Ortbeton realisiert wird. Dank der hervorragend eingespielten Baustellenmannschaft unter der Leitung von Granit-Bauleiter Fritz Zacharias, Markus Dobesberger und Haider-Polier Gerhard Ochsenhofer liegt das Bauvorhaben voll im Plan – einem pünktlichen Start der Ski-Saison 2010/11 steht damit nichts im Wege. Für die umfangreichen Schalungsarbeiten setzt die bauausführende Arge auf eine Komplettlösung von Doka. „Wenn man ein Projekt dieser Größenordnung innerhalb so kurzer Zeit und mit diesen hohen Qualitätsanforderungen erfolgreich zum Abschluss bringen will, benötigt man kompetente und leistungsstarke Partner. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Doka-Niederlassung Graz ist für uns in jeder Phase ein effizienter und reibungsloser Schalungseinsatz sichergestellt“, unterstreicht Bauleiter Markus Dobesberger.
Mit dem neuentwickelten Traggerüst Staxo 40 wird auch die auskragende Decke bis zu einer Höhe von knapp 15 m unterstellt.
Großflächiger Loop mit Staxo 40 unterstellt Der mit über 3.600 m2 großflächig dimensionierte und extravagant geschwungene Loop ist mit Abstand der spektakulärste Bauteil des neuen „Planet-Planai“. Die Konstruktion umspannt die komplette Talstation, ohne mit ihr statisch verbunden zu sein. Getragen wird der Baukörper von insgesamt 74, unterschiedlich geneigten Verbundstützen. Der Loop wird bis auf den Krümmungsbereich mit einer flex-artigen Oberkonstruktion geschalt und mit dem neuentwickelten Doka-Traggerüst Staxo 40 großflächig unterstellt. Die maximale Unterstellungshöhe reicht dabei im Auskragungsbereich bis knapp unter 15 m. Im Regelbereich sind es rund sieben Meter. „Dank des geringen Einzelteilgewichts der Staxo 40-Rahmen konnten wir die Gerüsttürme extrem schnell per Hand aufbauen. Auch die einfache und präzise Höheneinstellung ist jener bei Einzelstiel-Systemen weit überlegen“, fasst Polier Gerhard Ochsenhofer die wesentlichen Vorteile zusammen. Die Montagezeiten sprechen für sich: Lediglich neun Minuten benötigten zwei Bauarbeiter für die Montage eines sieben Meter hohen Gerüstturms.
Im Bereich der bestehenden Seilbahntechnik kommen aufgrund der extrem beengten Platzverhältnisse und der durch den Bauherrn geforderten Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten hochtragfähige Doka-Deckenstützen Eurex 60 zum Einsatz. Im Bereich der Krümmung ist das Looping aufgrund der hohen Lasten mit einer Kombination aus Staxo 40 und dem hochtragfähigen Traggerüst Staxo 100 unterstellt. In Summe stehen bei diesem Bauvorhaben 1.200 Rahmen Staxo 40 und über 600 Rahmen Staxo 100 im Einsatz. Komplexe Krümmung präzise geschalt Der asymmetrische Krümmungsbereich des Loop stellt besondere Herausforderungen an die Bauausführung. „Die Krümmung ist durch eine Aufweitung entlang der Längsachse gekennzeichnet und dementsprechend schwierig zu realisieren“, erläutert Bauleiter Ing. Markus Dobesberger. Die dafür erforderliche Innen- und Außenschalung ist eine Sonderkonstruktion aus Alu-Framax-Elementen auf Stahlwandriegeln. Die exakte Anpassung an die geometrisch komplexe Formgebung erfolgt mit speziell gefertigten Formhölzern, die vom technischen Büro der Doka-Niederlassung Graz geplant und zimmermannsmäßig bei Granit gefertigt wurden.
Nach Fertigstellung des „Planet-Planai“ ist in Schladming noch lange nicht Schluss. Im kommenden Jahr wird der Bau des neuen Planai Stadions mit einem unterirdischen Servicedeck in Angriff genommen. 2012 folgt das „Tor der Sieger“ - eine Stahlkonstruktion in Form einer Skispitze, die den Zielhang der Planai überspannt. Quelle: Doka GmbH

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