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05.07.2010

Kraftwerk Hamburg-Moorburg

6.500 m³ Gleitbeton für drei Filteraschesilos zusätzlich angefordert

Bereits seit April 2008 liefert CEMEX Deutschland im Auftrag der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Nord Konstruktionsbeton für das neue Steinkohlekraftwerk Hamburg-Moorburg. Insgesamt 350.000 m³ sind bestellt, rund 310.000 m³ Transportbeton hat die CEMEX-Tochter Transmobil Baustoff GmbH inzwischen schon produziert. Qualität und Pünktlichkeit des gelieferten Baustoffs überzeugten: Jetzt bekam die Gesellschaft den Zuschlag über 6.500 m³ Gleitbeton für drei Filteraschesilos.

Die Betonmengen für das Großprojekt können sich in der Tat sehen lassen: Der größte Teil der 350.000 m³ war Konstruktionsbeton der Festigkeitsklassen C 10/15 bis C 35/45, der im Maschinenhaus, den Schaltanlagen, den bis zu 105 m hohen Treppentürmen sowie in Fundamenten und Nebengebäuden eingebaut wurde. 10.000 m³ Beton am Stück wurden allein für eine Bodenplatte produziert, zwölf Fahrmischer waren bei dieser Aktion im Einsatz. Beim Bau der Treppentürme lieferte Transmobil sogar an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr.

Aktuelle Luftaufnahmen von der Baustelle des Kraftwerks Hamburg-Moorburg lassen den Baufortschritt erkennen.

In zwei mobilen Mischanlagen mit je 120 m³ Stundenleistung wurde bis Januar direkt auf der Baustelle produziert, inzwischen konnte wegen des abnehmenden Betonbedarfs eine der Anlagen abgezogen werden. Als im Mai noch einmal 8.000 m³ Beton für die Bodenplatte der drei Filteraschesilos von Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Nord abgerufen wurden, übernahm das CEMEX-Werk Hamburg-Billbrook wegen der erforderlichen Stundenleistung von 150 m³ einen Teil der Lieferung. Die Bodenplatte wurde in zwei Abschnitten à 4.000 m³ mit einer Unterbrechung von einem Tag in rund 56 Stunden betoniert. Bis Januar 2011 werden noch weitere 35.000 m³ Beton gebraucht, davon rund 6.000 m³ Gleitbeton für den Bau der Filteraschesilos.

Die für die Großbaustelle benötigten Mengen an Rohstoffen sind entsprechend spektakulär und erforderten eine durchdachte Logistik, um Engpässe zu vermeiden. Allein 250.000 t Sand aus dem CEMEX-Kieswerk Lüttow sowie rund 214.000 t Splitt von Yeoman Baumineralien in Hamburg-Moorburg wurden zur Baustellenmischanlage transportiert. Zusätzlich benötigte man rund 100.000 t Zement und 25.000 t Flugasche.

Der größte Teil der Lieferungen war für das Maschinenhaus, die Schaltanlagen, die bis zu 105 m hohen Treppentürme sowie für Fundamente und Nebengebäude

Sämtliche Roh- und Bauhauptarbeiten werden von der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Nord, ausgeführt. „In Spitzenzeiten haben wir die Produktionsleistung der beiden mobilen Anlagen voll ausgeschöpft“, berichtet Klaus Georg Kolzer (Projektleiter) von Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Nord. „Trotz der großen Mengen hat alles reibungslos funktioniert. Besonders hilfreich war dabei, dass die Transportentfernung durch die mobilen Mischanlagen maximal 500 m betrug.“

Für CEMEX Deutschland ist das Kraftwerk Hamburg-Moorburg ebenfalls keine alltägliche Baustelle. Die ausreichende Vorratshaltung für die riesigen Mengen an Zuschlagstoffen, die Terminkoordination bei gleichzeitigen Betonagen an verschiedenen Einbaustellen und die Flexibilität, wenn es aus den verschiedensten Gründen zu Terminverschiebungen kommt, hebt Frank Mathia als besondere Herausforderungen hervor. Der Werkleiter mobile Mischanlagen der Transmobil Baustoff GmbH sorgt vor Ort dafür, dass die Qualität des Betons stimmt und hält intensiven Kontakt mit den Bauleitern.

Das Steinkohlekraftwerk Moorburg wird nach Angaben des Bauherren Vattenfall Europe Generation AG eines der modernsten und leistungsfähigsten Kohlekraftwerke der Welt sein. Ab 2012 soll es mit der Produktion von 11 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr fast den kompletten Strombedarf von Hamburg decken und rund 180.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen.

Quelle: CEMEX Deutschland AG


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