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22.04.2010
Stampfbeton: Beton in seiner archaischsten Form
Pressetext zu Herstellung und Einsatz
Bild: BetonBild
Im Zeitalter neuer High-Tech-Betone und innovativer Konstruktions- und Verarbeitungsverfahren ist er nahezu komplett in Vergessenheit geraten: der Stampfbeton. Fand die archaischste aller Betonbauweisen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – besonders beim Bau von Fundamenten und Brückenpfeilern – so gilt sie heute als geradezu exotisch. Mit der Gartenumwehrung des Kolumba-Museums in Köln und dem Neubau der Bruder-Klaus-Kapelle bei Wachendorf in der Eifel sorgte der schweizer Architekt Peter Zumthor vor einigen Jahren für eine „Renaissance“ der Stampfbeton-Architektur, die im wahrsten Sinne des Wortes „Hand und Fuß“ hat. Denn das Besondere daran ist, dass der unbewehrte Beton schichtweise aufgebracht und verdichtet wird – was in früheren Zeiten mit Füßen geschah. So konnte und kann Prinzip bis heute jeder mit Stampfbeton bauen.
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