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23.05.2011 Opferlichtwände aus Betonwerkstein
Die spätgotische Hallenkirche St. Jodokus im Zentrum von Bielefeld wurde anlässlich des 500sten Weihejahres restauriert.
Das Planungsbüro ReuterSchoger, Architekten und Innenarchitekten, aus Berlin plante für die Opferlichtstationen mit großformatigen Betonwerksteinwänden. Die GRANISOL® Elemente wurden von dem Hildesheimer Unternehmen KERAPID hergestellt und auch eingebaut.
Die Elemente sind selbsttragend und zum Teil bis zu 3,46 m hoch und 2,35 m breit, bei einer Wanddicke Dicke von maximal 31 mm. Die feinkörnige Oberfläche ist geschliffen und speziell oberflächenbehandelt, damit tropfender Wachs keine Spuren auf der Betonwerksteinfläche hinterlässt. Die Ausschnitte für die Opferlichtkästen aus Metall wurden präzise nach Planvorgabe der Architekten per CNC mit Wasserstrahl in die Wandelemente geschnitten. Die Metallkästen wurden dann flächenbündig eingebaut. Eine spezielle Ablufttechnik hinter den Wänden saugt die Wärme der Kerzenlichter ab und ist in die Gesamtkonstruktion integriert.
Der weiße, geschliffenen Betonwerkstein korrespondiert hervorragend mit der Architektur der einschiffigen Kirchenhalle.
Quelle: KERAPID - Krüger und Schütte KG


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