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21.04.2010
Mega-Projekt PHOENIX See
CEMEX-Rohstoffe unterstützen den Strukturwandel
Auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände wächst der Zukunftsstandort PHOENIX Dortmund. Die CEMEX Kies & Splitt GmbH produziert 230.000 t spezielle Sande, Splitte und Wasserbausteine für den künstlich angelegten, 24 ha großen PHOENIX See.
„PHOENIX See ist ein wichtiges Prestigeprojekt für Dortmund und für die beteiligten Firmen natürlich auch“, betont Sebastian Nyßen, Bauleiter der A. Frauenrath Bauunternehmung GmbH. „Bei den Gesteinskörnungen gelten hier wie bei allen Materialien allerhöchste Ansprüche. Sämtliche Produkte und Bauteile werden im Vorfeld bemustert und vom Bauherren freigegeben.“ Das Heinsberger Unternehmen führt in einer ARGE mit der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG und der Gebr. Neumann GmbH & Co. KG Bauunternehmung das Los 7C des Großprojekts PHOENIX See in Dortmund-Hörde aus. Bauherren sind die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) und die Emschergenossenschaft.

Im Bett der renaturierten Emscher dienen Grauwacke-Wasserbausteine als Stützsteine an einem Wehr und zur Gestaltung der Böschungen.
Auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände von Thyssen Krupp wird der Strukturwandel couragiert und konsequent in Angriff genommen. Der künstliche Freizeitsee soll einen besonderen Anziehungspunkt am Zukunftsstandort PHOENIX Dortmund bilden, einem multifunktionalen Stadterneuerungsprojekt von gigantischen 200 ha. Auf dessen östlichem Teilbereich rund um den PHOENIX See entsteht bis 2012 ein Naherholungsgebiet mit exklusivem Wohnraum und Platz für innovative Unternehmen auf einer Fläche von 100 ha.
Die Aufgaben von Frauenrath umfassen die Gestaltung der Gewässerlandschaft inklusive dreier Inseln sowie die Renaturierung eines Abschnitts der Emscher. Der über einhundert Jahre verrohrte Fluss fließt seit Dezember 2009 auf dem Gelände in seinem neuen Bett, das jenseits eines Dammbauwerks parallel zum Nordufer des Sees verläuft. Das Los ist besonders materialintensiv: Die Vertriebsgesellschaft KSV Kies und Splitt GmbH Rhein-Ruhr, eine Beteiligung der CEMEX Deutschland AG, versorgt Frauenrath mit 230.000 t streng qualitätsüberwachter mineralischer Rohstoffe aus dem Grauwackesteinbruch Ambrock und dem Rheinkieswerk Stenden der CEMEX Kies & Splitt GmbH.

Blick von der Hörder Burgstraße über den künftigen See. Vor der Flutung am 1. Oktober 2010 wird der Seeboden mit Rheinsand ausgekleidet.
„Im Wasserbau sind die Materialien besonderen Beanspruchungen ausgesetzt“, erklärt Ingo Bisterfeld, Vertriebsleiter Mineralische Rohstoffe NRW der KSV. „Grauwacke aus Ambrock hat sich da hervorragend bewährt.“ Das kompakte und sehr feinporige Hartgestein aus dem Steinbruch bei Hagen zeigt eine hohe Rohdichte von über 2,7 t/m³, eine Druckfestigkeit von mehr als 150 MPa und einen äußerst geringen Massenverlust bei Frost-Tau-Wechsel. In Form von Splitten der Fraktionen 2/56 bis 8/56 mm beispielsweise bildet Grauwacke den Boden naturnaher Flachwasserzonen und wird die Inseln vor Wellenschlag schützen. Zur Profilierung der künstlichen Inseln, des Dammbauwerks, der Flussböschungen und des Böschungsfußes verwendet die Bauunternehmung güteüberwachte sortierte Grauwacke-Wasserbausteine CP 63/180.

Die Spundwände markieren das Hafenbecken am westlichen Ende des PHOENIX Sees. Hier an der Hörder Seekante entsteht ein Liegeplatz für Freizeitboote.
Der PHOENIX See wird auch als Hochwasserrückhaltebecken dienen können, und an einer Wehranlage im neuen Verlauf der Emscher sind noch größere Gewichtsklassen als Stützsteine im Einsatz: Grauwacke-Wasserbausteine von bis zu 60 Zentimetern Größe verhindern, dass der Fluss das Wehr unterspült.
„Ein umfangreicher Auftrag ist noch offen“, erklärt KSV-Vertriebsleiter Ingo Bisterfeld. „Als Unterbaumaterial für den Seeboden werden wir Rheinsand 0,25/2 mm aus dem Kieswerk Stenden liefern.“ 65.000 t speziell ausgesuchtes Material müssen in die Sohle des 1.200 mal 300 m großen, bis zu 3 m tiefen Beckens eingebaut sein, bevor die Flutung des PHOENIX Sees am 1. Oktober 2010 beginnt.
Quelle:
CEMEX Deutschland AG
