Wie vernünftig ist sicher?

Sicherheitsfrage Brandschutz

Habe ich auch wirklich den Herd ausgeschaltet, bevor ich aus dem Haus gegangen bin? Diese Frage – und damit verbunden die Sorge um einen Hausbrand – kennt wohl jeder, der schon mal eine Haustür hinter sich zugezogen hat. Und das ist nicht ganz unbegründet: Offene Kamine, fehlerhafte Elektroinstallationen, Kerzenschein und Co. – jedes Haus bietet eine Unmenge an möglichen Brandherden. Und weil ein Brand nie ganz und gar ausgeschlossen werden kann, ist es sinnvoll, sich auch im Ein- oder Zweifamilienhaus Gedanken um den Brandschutz zu machen.

Baulicher Brandschutz trägt dazu bei, dass große Brände erst gar nicht entstehen und dass Brände auf möglichst enge Räume begrenzt bleiben. Daher müssen Bauteile und Bauwerke einem Feuer hinreichend lange widerstehen können. Bauteile aus Beton gelten als nicht brennbare Baustoffe Klasse A1 und erfüllen damit die Anforderungen der höchsten Feuerwiderstandsklasse. Denn die konstruktiven Elemente – Betonwände und -decken – brennen oder schmelzen auch unter einer im Brandfall üblichen Hitzeentwicklung von ca. 1.000°C nicht. Damit bleibt das Gebäude vor Einsturz geschützt – und eine der wesentlichen Gefahren für Leib und Leben ist gebannt.


Bauherren-Tipp:

Für den Bau von Ein- bis Zweifamilienhäusern ist in Deutschland nur ein geringer Brandschutz vorgesehen. Wer dennoch Brandsicherheit will, ist mit massiven Betonwänden und -decken richtig beraten. Neben der Tatsache, dass Beton nicht brennt, haben massive Betonwände in der Regel auch keine Hohlräume, über die sich Feuer oder giftige Gase ausbreiten können. Durch die lange Standfestigkeit auch unter großer Hitze haben die Rettungskräfte ausreichend Zeit zu löschen und zu retten. Diese vielen Vorteile können sich auch auf die Versicherungsprämie auswirken.


Rauchentwicklung verringern

Nicht alleine das Feuer stellt eine Gefahr bei Bränden dar. Ein bedeutendes Gesundheitsrisiko geht von den giftigen Dämpfen aus. Immer wieder kommen Menschen schon bei kleinen Bränden durch Rauch-
vergiftungen zu Schaden. Beton entwickelt auch unter großer Hitze keine toxischen Gase. So wird die Menge an giftigen Dämpfen beim Hausbrand deutlich reduziert.

Sach- und Umweltschäden reduzieren

Sind Personenschäden abgewendet, so gilt es im Brandschutz auch Sachschäden zu begrenzen und Umweltschäden – beispielsweise durch giftige Dämpfe und kontaminiertes Löschwasser – zu vermeiden. Beton kann verhindern, dass Brände auf andere Gebäude übergreifen. Hab und Gut in Nachbar-
gebäuden bleiben geschützt. Von Beton gehen im Brandfall keine Gefahren für die Umwelt aus. Zu guter Letzt begrenzt Beton die Schäden, die durch den Einsatz des Löschwassers entstehen. Ein begrenzter Brand muss so nicht zum Totalschaden für das ganze Haus werden und die Folgekosten werden minimiert.

10 Gründe für das Bauen mit Beton

1. Beton spart Energie

Wände und Decken aus Beton können Temperaturschwankungen abmildern und dadurch den Gesamtenergieverbrauch Ihres Wohnhauses verringern.

2. Beton erhöht die Sicherheit im Brandfall

Beton brennt nicht. Eine Konstruktion aus Beton hält auch großer Hitze stand. Wände und Decken aus Beton bieten den höchstmöglichen Schutz bei der Ausbreitung von Bränden.

3. Beton ist die natürlichste Sache der Welt

Sand, Kies, Zement und Wasser – Beton ist ein Naturprodukt, dessen Inhaltsstoffe in der Umgebung abgebaut werden. Und das macht ihn besonders öko. Außerdem kann Beton auch hervorragend recycelt werden.

4. Beton ist angesagt

Tapete adé: Beton überzeugt als ästhetisches Gestaltungsmittel sogar im Innenraum. Von hochglanzpoliert bis eingefärbt oder sogar transluzent. Beton kann Vielfalt.

5. Beton ist ein schneller Baumeister

Mit Bauteilen aus Beton lassen sich Gebäude sehr schnell und außerordentlich solide errichten. Dabei bleibt genug Freiraum für individuelle Gestaltung.

6. Beton hält die Kosten in Schach

Das Bauen mit Beton hat auch aus Kostengründen viele Vorteile. Beton ist relativ günstig, leicht und schnell zu verarbeiten. Auch auf die Dauer rechnet sich Beton – die Instandhaltungskosten für Betongebäude sind verhältnismäßig niedrig.

7. Beton schluckt Lärm

Beton verhindert die Ausbreitung von Schallwellen und verpasst damit Luftschall einen ordentlichen Dämpfer. Der Ausbreitung von Trittschall wirkt eine geeignete Konstruktionsweise entgegen, die sich mit Beton einfach realisieren lässt.

8. Beton ist vielseitig

Kein Bereich des Hauses, in dem Beton nicht helfen kann: als Träger und Stützen in Tragkonstruktionen, im Innenausbau, der Dachdeckung, bei Deckenkonstruktionen oder in Außenanlagen.

9. Beton hat Zukunft

Heute schon für morgen planen: Beton bietet jeden Spielraum, um flexible Planungen zu realisieren, die auch für zukünftige Generationen noch attraktiven Wohnraum bieten.

10. Beton spart Platz

Schlanke, tragfähige Wände sparen Platz und sorgen für Wohnflächengewinn. Von Bedeutung ist das in dicht besiedelten Gebieten, wo es auf jeden Quadratmeter Wohnraum ankommt.

Beton - Baustoff zum Wohnen

Publikationen

Umfassender Brandschutz mit Beton
Brandschutz im Industriebau mit Beton
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Das grüne Buch vom Beton
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Nachhaltiges Bauen mit Beton
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Zement-Merkblätter

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