HÄUSER DES JAHRES 2016 entschieden

Das Objekt „Bergbau“ von savioz fabrizzi architectes aus der Schweiz erhielt eine der fünf Anerkennungen.

Zum sechsten Mal lobte der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum und der Unterstützung des InformationsZentrum Beton sowie Hofquartier den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Die Jury erkor im Februar 2016 aus 202 Einreichungen 50 Projekte und benannte aus diesen einen Preisträger, zwei Auszeichnungen und fünf Anerkennungen. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt.

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis gewann Guntram Jankowski von werk A Architektur aus Berlin für das Projekt Neue Deutsche Welle in Olching; Die Jury war begeistert vom disziplinierten Umgang mit den preiswertesten Materialien (Wellblech, Estrich, Holztafeln), der das Ziel der Sparsamen adelt. Natur- und Recyclingbaustoffe, wie Holz und Zellulosedämmungen, sorgen schon während des Baus für einen sehr effizienten Energieverbrauch. Als „KfW Effizienzhaus 55“ leistet es einen verantwortungsvollen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Sieger des Wettbewerbs: Guntram Jankowski aus Berlin mit seinem Projekt „Neue Deutsche Welle“.
Eine Anerkennung ging an peter haimerl. Architektur aus München für die "Liebe zur Geometrie".
Ebenfalls eine Anerkennung erhielt das Objekt "Verwandlungskunst" von Davide Macullo architects aus der Schweiz.

Auszeichnungen gingen an:

  • Thomas Kröger Architekten, Berlin, für das Haus „Landluft“ in Gerswalde
  • Markus Schietsch Architekten, Zürich, für das Haus „Über den Wiesen“ in Ipsach

Anerkennungen gingen an:

  • bächlemeid architekten stadtplaner, Konstanz, für das Haus Charakterrolle in Konstanz
  • Davide Macullo architects, Lugano (CH) für das Haus Verwandlungskunst in Preonzo
  • peter haimerl. Architektur, München, für sein Objekt Die Liebe zur Geometrie in München-Alt-Riem
  • savioz fabrizzi architects, Sion (CH) für das Haus Bergbau in Val d‘Hérens
  • archinauten / dworschak + mühlbachler architekten zt gmbh, Linz (A), für ein „Artefakt“ in Linz-St. Magdalena

Diese acht Arbeiten präsentiert das Deutsche Architekturmuseum (Frankfurt am Main) vom 21. September bis 20. November 2016 in einer Ausstellung.


Wettbewerb 2015

Das Objekt „Fest Ummauert“ von savioz fabrizzi architectes aus der Schweiz erhielt eine der sechs Anerkennungen.

Die Jury erkor im Februar 2015 aus 225 Einreichungen 50 Projekte und benannte aus diesen einen Preisträger und sechs Anerkennungen. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt.

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis gewann Bernardo Bader Architekt aus Dornbirn in Österreich mit seinem Projekt „Behauste Scheune“. Die Jury war begeistert von diesem selbstverständlichem, im Detail aber meisterhaft geprägtem Haus, welches unter anderem durch die geschickte Verwendung nachhaltiger Materialien überzeugt. In den Bodendielen lässt sich wiederverwendetes Holz aus dem ehemaligen Bauernhaus finden, das Holz der Fassade stammt aus dem nahegelegenen Wald und  im Inneren dann eine Art „Tisch“ aus Sichtbeton, der die tragende Decke und Wänden umfasst und als massiver Speicher die Wärme der Fußbodenheizung aus Erdwärme aufnimmt.

Sieger des Wettbewerbs: Bernardo Bader Architekt aus Österreich mit seinem Projekt „Behauste Scheune“.
Eine Anerkennung ging an L3P Architekten aus der Schweiz für den "Weinstockbau".
Ebenfalls eine Anerkennung erhielt das Objekt "Fest Ummauert" von savioz fabrizzi architectes.

Anerkennungen gingen an:

  • pedevilla architects, Bruneck (I), für das Einzelstück (Mühlen in Taufers)
  • L3P Architekten, Regensberg (CH), für den Weinstockbau (Dielsdorf CH)
  • Marazzi Reinhardt, Winterthur, für Zeugnis Geben (Beggingen (CH)
  • Architekturbüro Scheder, Stelzenberg, für Rank und Schlank (Kaiserslautern-Hohenecken)
  • Innauer Matt Architekten, Bezau (A) für Feinheiten (Egg  A)
  • savioz fabrizzi architectes, Sion (CH), für Fest Ummauert (Conthey CH)

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