Concrete Design Competition: SURFACE

Ausschreibung 2016/2017

Der Concrete Design Competition wird für das Studienjahr 2016/17 erneut ausgelobt. Das diesjährige Thema ist SURFACE. Gesucht werden Ideen zur Gestaltung von Betonoberflächen, ihrer haptischen und optischen Struktur, als Haut eines Gebäudes oder Objekts. SURFACE steht dabei für die räumliche Begrenzung als gestaltprägendes Element jeder plastischen Form; für die Vermittlung zwischen einem Körper und seiner Umgebung, Innen und Außen.

Der Wettbewerb gibt keinen spezifischen Entwurfsort oder ein Raumprogramm vor. Es geht darum, die Ma-terialeigenschaften von Beton und seine Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen und in überzeugenden Entwurfskonzepten zu nutzen. Beiträge können von Objekten, Bauteilen und Gebäudeentwürfen bis zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten reichen.

Zugelassen sind Studierende der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Gestaltung und verwandter Disziplinen an deutschen Hochschulen; außerdem Absolventen, deren Abschluss nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

Alle Details, Termine und die Ausschreibung finden Sie auf der Website des Wettbewerbs


Concrete Design Competition: METAMORPHOSIS

Die Entscheidung ist gefallen.

Der Concrete Design Competition 2015/16 ist entschieden und hat wieder viele spannende Ideen zum Bauen mit Beton hervorgebracht. 105 Studierende von 37 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum diesjährigen Wettbewerbsthema METAMORPHOSIS ein. „Die große Bandbreite der Ergebnisse zeigt eindrücklich, was alles mit Beton möglich ist. Während einige Teilnehmer an zentimeterdünnen Fassadenteilen getüftelt haben, entwarfen andere riesige Offshore-Bauten oder gestalteten massive Bunker um. Auch aus dem Bereich Produktdesign waren wieder zahlreiche elegante Objekte und Lösungen dabei.

Die interdisziplinär besetzte Jury mit (v.l.n.r.) Prof. Alexander Schwarz (Universität Stuttgart), Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Heike Klussmann (Universität Kassel), Prof. Uta Graff (Technische Universität München), Luise Rellensmann (Architekturjournalistin), Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton) und Prof. Rainer Gumpp (Bauhaus-Universität Weimar)  kürte drei Gewinner-Teams, die nun zur internationalen Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2016 in Berlin eingeladen werden.

1,5 km lang, 2 m dick, 2,5 cm dünn – Beton in allen Dimensionen

Einen der gleichrangigen Preise erhielt Virginia Clasen von der Hochschule Düsseldorf für ihren außergewöhnlichen, atmosphärisch beeindruckenden Entwurf „Red Sands Project – a new neighborhood in the ocean“, der durch einen archaisch wirkenden, 1,5km langen Betondamm eine verlassene militärische Seefestung in ein Forschungszentrum für Astronomie und Meeresenergie transformiert. Ebenfalls durch eine gelungene Umnutzung – die Verwandlung eines Hochbunkers mit 2m dicken Betonwänden in ein Wohngebäude – setzten die Preisträger Burak Ugurlu und Josef Elazzabi von der Bergischen Universität Wuppertal das Wettbewerbsthema „Metamorphosis“ um. Ein Team von der Hochschule Trier überzeugte die Jury mit “Sun Sails“, einem modularen Verschattungssystem mit 2,5cm dünnen, geschosshohen Sonnensegeln aus Textilbeton, das auf gestalterisch gelungene Weise die Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs für filigrane Fassadenteile erprobt.

Drei Anerkennungen gingen an Lukasz Rubnikowicz von der RWTH Aachen für seinen Entwurf eines neuen Bahnhofs in Stettin, an Elisabeth Pabst und Paul Jäger von der HTWK Leipzig für ihr Projekt „Vom Trümmerberg zum Denkmal“ und an Alexandr Kulikov von der TU München für „Chrushchevka 2.0“, eine Umbaustrategie für russische Plattenbauten.

Darüber hinaus vergab die Jury 10 Büchergutscheine an Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, der Hochschule Darmstadt, der Hochschule Karlsruhe, der HTWK Leipzig, der Universität Stuttgart, der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Technischen Universität Berlin.


Concrete Design Competition 2014/15

135 Studierende von 33 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum Thema „Structure“ ein. Die interdisziplinär besetzte Jury mit Prof. Volker Albus (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Prof. Matthias Graf von Ballestrem (Technische Universität Berlin), Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Bettina Götz (Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Alexander Gutzmer (Magazin Baumeister), Jun.-Prof. Dr. Christian Kohlmeyer (Technische Universität Kaiserslautern) kürte drei Gewinner-Teams, die zu einer gemeinsamen Reise zur Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig eingeladen wurden: Ursula Hardt und Ines Czarnecki von der Fachhochschule Münster mit ihrem Projekt „Inopinata“, Valentina Balitskaya von der Fachhochschule Düsseldorf mit "The HL Grid" und Jens Renneke von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit "CONCRETE NODE".

Die Arbeit "Inopinata" von Ursula Hardt und Ines Czarnecki von der Fachhochschule Münster.
Die Arbeit "The HL Grid" von Valentina Balitskaya von der Fachhochschule Düsseldorf.
Die Arbeit "CONCRETE NODE" von Jens Renneke von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Drei weitere Teams wurden durch die Jury mit Anerkennungen bedacht: Katharina Laekamp, Sofia Ceylan und Leonie Otten von der Technischen Universität Berlin, Swaantje Olescher von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie Gizem Yazar und Felix Thoms von der Technischen Universität Berlin. Die drei Anerkennungen sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 700 Euro verbunden.

Zusätzlich vergab die Jury noch 8 Büchergutscheine an Studierende folgender Hochschulen: Hochschule für Gestaltung Offenbach, Fachhochschule Münster, Technische Universität München, Technische Universität Berlin, Universität Stuttgart, Technische Universität Darmstadt, Fachhochschule Düsseldorf und Bergische Universität Wuppertal.

Weitere Informationen gibt es unter: www.concretedesigncompetition.de

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