Wenn Todessterne Büroklammern halten

Star-Wars-Figuren aus Beton

Foto: Madlen Thorwarth und Daniel Singh

Darth Vader, R2D2, Stormtrooper ... Zwei Designer haben die beliebten Figuren der Star-Wars-Reihe im Rahmen eines privaten Kunstprojektes in Beton gegossen.

Darth Vader am Ende der Trilogie als „ausgebrannt“ zu bezeichnen, trifft die Sache auf den Punkt. Genau diesen Anschein sollte der 32 cm große und gut 14 Kilo schwere Helm erwecken, der nun im Büro der Designer von concrete jungle thront. Doch nicht alles wirkt so opulent aus der Serie des Kunstprojektes - eher verdeckt. So wie bei den Untersetzern mit verschiedenen Motiven der Star-Wars-Reihe. Diese sind an der Unterseite mit Filz bezogen, um auf dem Schreibtisch keine Kratzer zu hinterlassen.

Foto: Madlen Thorwarth und Daniel Singh
Foto: Madlen Thorwarth und Daniel Singh
Foto: Madlen Thorwarth und Daniel Singh

Ebenfalls dezent und stilecht wirken Darth Vader, Stormtrooper, R2D2 und Boba Fett an der Magnetwand - alle in unterschiedlichen Grautönen. Bei der großen R2D2-Figur, die knapp 5cm breit und ca. 7cm hoch ist, war es sogar möglich, die Details so genau wie möglich darzustellen. Auch der kleine, graue Todesstern wirkt alles andere als martialisch. Mit seinem Magneten im Innern besteht seinen Aufgabe fortan nicht mehr darin,  Planeten  zu zerstören, sondern Büroklammern zu halten.

Vielseitige Möglichkeiten

Die beiden Köpfe der Manufaktur concrete jungle, Madlen Thorwarth und Daniel Singh, verbindet schon seit längerem die Leidenschaft für besonderes Design. Daher lag es nah, das anfängliche Hobby zum Beruf zu machen. Mittlerweile verfügen die beiden über das entsprechende Knowhow beim Formenbau, Bewehren und Gießen. Verwendet wird überwiegend ultrahochfester Beton, um die Stabilität der Objekte zu gewährleisten. Die Vorteile, die Beton als Material bietet, sind vielseitig, wie Madlen Thorwarth betont: „Beton kann sehr vielseitig sein und begeistert uns immer wieder mit seinen vielen Möglichkeiten. Er kann genauso minimalistisch, edel und „classy“ daher kommen, wie „rough“, industriell und grob. Kombiniert mit anderen Materialien ergibt es oft einen tollen Kontrast und dabei ist er sehr langlebig und strapazierfähig. Es wird also nie langweilig und unsere Ideen nehmen kaum ein Ende.“

Leider nicht käuflich

Die Idee, Star-Wars-Objekte herzustellen, lag für die jungen Designer ebenfalls nahe: „Wir sind selber Star Wars-Fans und fanden, das passt zu uns, zum neuen Film, dem Material und darf in unserem Büro nicht fehlen“, so Thorwarth. Der einzige Wermutstropfen für alle übrigen Beton- und Star-Wars-Fans dürfte allerdings darin bestehen, dass die Star Wars-Objekte, da sie im Rahmen eines privaten Kunstprojektes entstanden, nicht käuflich sind.

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