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Planungsatlas für den Hochbau
Stand August 2009: 507 Modelle und 40.000 Gleichwertigkeitsnachweise in Anlehnung an das Beiblatt 2 der DIN 4108
Bauphysikalisch und konstruktiv optimierte Detailausbildungen und Konstruktionsvorschläge für den Massivbau.
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Video: Präsentation des neuen Planungsatlas Hochbau auf der DEUBAU. Dipl.-Ing. Georg Hellinger von der TU Dortmund erläutert die neuen Funktionen. (2:13 min)
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Hintergrund: Der Planungsatlas für den Hochbau
Neben den klassischen Planungsgewerken im Wohnungsbau, welche eher auf die architektonischen und statischen Gesichtspunkte abzielen, nimmt heute der Bereich der Bauphysik, speziell der der energetischen Auslegung eines Gebäudes einen immer höheren Stellenwert für Bauherren, Planer, Gutachter und Handwerker ein. Ein Gebäude soll so zukunftssicher wie möglich sein. Angesichts steigender Energiepreise mündet dies in der Konsequenz, ein Gebäude zu erstellen, welches bei gewünschter Form und Funktion einen minimierten Wärmeverlust aufweist. Diesem Wunsch ist nur dann zu entsprechen, wenn schon zu Beginn der Planungsphase das Gebäude hinsichtlich der Anlagentechnik und seiner Umschließungsflächen thermisch optimiert wird.
m Zuge des von der Arbeitsgruppe Baukonstruktionen und Bauphysik der Ruhr-Universität Bochum (geleitet von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang M. Willems und unter Mitarbeit von Dipl.-Ing. Georg Hellinger und Dr.-Ing. Kai Schild) geführten Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau“ ist in Zusammenarbeit mit der deutschen Zement- und Betonindustrie eine beispiellose Zusammenstellung aller für das Bauen mit Beton relevanten Wärmebrückenanschlüsse entstanden. Seit dem Jahr 2007 wird das Projekt hochschulseitig in gleicher personeller Besetzung von der Technischen Universität Dortmund ( Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung) fortgeführt. Neben der Bereitstellung einer wertvollen Planungshilfe für Architekten und Ingenieure zeigt die Untersuchung, dass die Forderung nach Wärmebrückenminimierung – also die Reduzierung zusätzlicher Wärmeverluste an geometrischen oder materialbedingten thermischen Schwachstellen – durch den Werkstoff Beton erfüllt werden kann.
Stand des Projekts 2009: Derzeit wird der Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas in einen um weitere bauphysikalische Aspekte erweiterten Planungsatlas für den Hochbau überführt.
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