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Wände und Decken
Wände
Die Wände für Bauernhöfe, Ställe, Werkstätten, Garagen oder Lagerräume müssen unterschiedliche Anforderungen an Wärme- und Feuchteschutz, Schallschutz und Brandverhalten erfüllen. Die wirtschaftliche Erfüllung der Summe dieser Eigenschaften ist ausschlaggebend für die Wahl der Außenwandkonstruktion. Die einschalige, beidseitig verputzte Wand hat eine Jahrhunderte alte Tradition mit bewährten Problemlösungen, vor allem in Süddeutschland, im Rheinland und in den östlich gelegenen Bundesländern.
Sie ist dort auch heute die am weitesten verbreitete Wandbauart im Wohnungs- und auch im Stallbau. Neben kleinformatigen Steinen zum Versetzen mit Hand stehen großformatige Blöcke (teilweise zum Vermauern mit Hebewerkzeugen) sowie geschosshohe Fertigteile in verschiedenen Festigkeiten und mit verschiedener Wärmedämmung zur Verfügung. Leichtbetonsteine und Leichtbetonfertigteile bestehen aus mineralischen, leichten Gesteinskörnungen wie Blähton, Blähschiefer, Bims oder Blähglas. Die Gesteinskörnungen werden durch Zementstein verklebt, der zur weiteren Verbesserung der Wärmedämmung teilweise porosiert ist. Zementgebundene Steine bieten heute Spitzenwerte der Wärmedämmung, so dass schon mit 24 cm dicken Wänden die Energieeinsparverordnung erfüllt werden kann.
Weitere Informationen gibt das Zement-Merkblatt Außenwände für Warmställe.
Decken
Massive Decken gehören zu den wichtigsten Bauteilen von Gebäuden. Im landwirtschaftlichen Bereich sind sie notwendig bei Bauernhöfen bzw. Wohnhäusern, allen Betriebsgebäuden mit deckenlastiger Lagerung, bei Mehrzweckhallen und anderen Bauvorhaben wie z.B. befahrenen Güllegruben.
Massive Decken aus Beton sind standsicher und erfüllen alle Anforderungen an den Brand-, Schall- und Wärmeschutz. Die Hersteller bieten verschiedene Systeme in Ortbeton- oder Fertigteilbauweise an.

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